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Max Neukirchner: «Wie mit Öl auf dem Hinterreifen»

Von Ivo Schützbach
Max Neukirchner: «Absolut kein Grip»

Max Neukirchner: «Absolut kein Grip»

Über drei Sekunden Rückstand auf die Spitze, nur Rang 16: Der erste Trainingstag im MotorLand Aragón war für Max Neukirchner enttäuschend.

Seit diesem Jahr qualifizieren sich nur noch die Top-15 nach den beiden Qualifyings für die Superpole am Samstagmittag. Momentan fehlt Max Neukirchner dazu eine Position – oder 0,617 sec.

Auf die schnellste Ducati (Carlos Checa) verliert der Sachse 1,6 sec. Allerdings war Ducati mit den Testfahrern Matteo Baiocco und Niccolò Canepa letzte Woche in Aragón drei Tage beim Testen. «Das ist das Einzige, was mich tröstet», sagte Neukirchner zu SPEEDWEEK.com. «Das habe ich mir hier nicht so vorgestellt. Ich habe am Hinterrad überhaupt keinen Grip, vom Einlenken bis zum Kurvenausgang – irgendwo ist komplett der Wurm drin.»

MR-Racing-Teamchef Mario Rubatto warnt vor überhasteten Reaktionen: «Wir müssen jetzt genau analysieren, wo wir die Zeit verlieren und warum. Alleine in der Bergaufpassage verlieren wir 0,8 sec, weil Max die Kraft des Motors nicht einsetzen kann. Um das zu verbessern, müssen wir das Motorrad stabiler machen, damit die Kraft auf den Boden kommt.»

Motor war bereits über der Laufzeit

Neukirchner ergänzt: «Wir müssen einen Radikalschnitt machen, momentan würde ich mit dem Superstock-Motorrad schneller fahren. Es fühlt sich an, als würde mir permanent einer Öl aufs Hinterrad sprühen, so wenig Grip habe ich. Das ist kein Fahrgefühl.»

Etwas Potenzial liegt noch im Motor: Der jetzige hat bereits die Rennen in Australien sowie die Testfahrten letzte Woche in Calafat drauf, die kalkulierte Laufzeit ist überschritten. Normal werden die Motoren nach 800 Kilometern revidiert, der jetzige hat über 1000 drauf.

Bilder aus Aragon

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