MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Luca Scassa muss aufgeben: Schmerzen zu groß!

Von Ivo Schützbach
Luca Scassa hatte dieses Jahr schon zwei schwere Verletzungen

Luca Scassa hatte dieses Jahr schon zwei schwere Verletzungen

Mitte Mai war Luca Scassa (Pedercini Kawasaki) bei MotoGP-Testfahrten in Mugello schwer gestürzt. In der Superbike-WM in Portimão dieses Wochenende wagte er das Comeback – und scheiterte.

Freitagmorgen erklärt der Rennarzt Luca Scassa fit für die Rennen auf der körperlich anstrengenden Berg-und-Tal-Strecke im Hinterland von Portimão. Das erste Qualifying am Freitag beendete der Italiener als 23. von 26 Fahrern, mit 5,3 sec Rückstand auf die Bestzeit von Marco Melandri (Aprilia). Scassa sah danach ein, dass sein Comeback zu früh kam.

Am 13. Mai war der 30-Jährige bei MotoGP-Testfahrten für Iodaracing und Aprilia in Mugello in der Luco-Kurve heftig abgeflogen und hatte sich rechts einen Oberschenkelhalsbruch zugezogen. «Die Operation ist jetzt etwas mehr als 50 Tage her», erzählte Scassa SPEEDWEEK.com. «Seitdem habe ich jeden Tag hart gearbeitet, die letzten 42 Tage habe ich jeden Tag Reha gemacht. Ich dachte, dass ich in Portimão fahren kann, aber es geht nicht, es ist zu schmerzhaft. Aber es ist mein Job es zu versuchen. Jetzt probiere ich es eben nächstes Wochenende in Laguna Seca. Und wenn es dort auch nicht geht, dann in Jerez. Bis dahin sollte ich auf jeden Fall wieder fit sein.»

Zuschauer Scassa nützt jetzt die Zeit, um Kontakte für nächstes Jahr zu knüpfen: Für Pedercini Kawasaki bestritt er 2014 bislang nur drei Rennen, da er vor seinem Mugello-Crash bereits Ende Februar bei Testfahrten in Australien gestürzt war und sich damals einen Beckenbruch zuzog.

«Ich würde gerne weiterhin Superbike-WM fahren», sagt der Supersport-WM-Fünfte von 2011. «Zu einem MotoGP-Angebot sage ich aber auch nicht nein. Wichtig ist nur, dass ich Rennen fahre. Jetzt habe ich Zeit, um mich umzuhören und mit allen Leuten zu sprechen.»

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