MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Polesetter Sandro Cortese schneller als in Moto2-WM

Von Ivo Schützbach
Sandro Cortese fuhr zum dritten Mal dieses Jahr auf Startplatz 1

Sandro Cortese fuhr zum dritten Mal dieses Jahr auf Startplatz 1

Wieder einmal in der Supersport-WM 2018 dominierte Yamaha die Superpole. Im Brünn-Rennen am Sonntag ist die erste Startreihe komplett mit R6 belegt, Sandro Cortese aus dem Kallio-Team fuhr überragende Bestzeit.

Etwas über 0,6 sec fuhr Sandro Cortese in der Superpole schneller als seine Yamaha-Kollegen Randy Krummenacher und Jules Cluzel auf den Plätzen 2 und 3. In 2:02,670 min war er sogar deutlich schneller als im Moto2-Qualifying 2017: Damals fuhr der Schwabe in 2:03,048 min auf Startplatz 8.

«Nach dem Sturz am Freitag war es wichtig, gleich wieder gut weiter zu machen», erzählte der 28-Jährige SPEEDWEEK.com. «Wir haben den Sturz genau analysiert. Ich war zwar gleich schnell wie in den Runden zuvor, aber die Kombination aus neuem Hinterreifen und sehr gebrauchtem Vorderreifen passte nicht. Ich hätte in dem Moment den Vorderreifen nicht so beanspruchen sollen. Mit einem neuen Vorderreifen wäre das wahrscheinlich nicht passiert, am Ende des Tages war es ein Fahrfehler.»

Ein Rennen über Saisonhalbzeit leistete sich Cortese den ersten (!) Sturz während eines Rennwochenendes.

Der Kallio-Yamaha-Pilot führt die Weltmeisterschaft vor dem Rennen in Brünn am Sonntag (Start 11.30 Uhr MESZ) sieben Punkte vor Cluzel und acht vor Krummenacher an. In Aragón und Donington Park konnte er gewinnen.

«Die Rennpace passt», ist der Moto3-Weltmeister von 2012 überzeugt. «Ich fuhr Samstagmorgen im Training zehn Runden am Stück zwischen 2:03,2 und 2:03,5 min, bei den ersten drei bin ich dabei. Ich versuche, konzentriert mein Ding durchzuziehen.»

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