MotoGP: KTM denkt über neues Motorkonzept nach

Endlich offiziell: Mehr Hubraum für die Supersport-WM

Von Ivo Schützbach
Ein aufregendes Bike: Die Ducati Panigale V2 955

Ein aufregendes Bike: Die Ducati Panigale V2 955

Seit zwei Jahren tüfteln der Motorrad-Weltverband FIM und Promoter Dorna am Reglement für die zukünftige Supersport-Weltmeisterschaft. Jetzt gibt es die erste Verlautbarung dazu.

In der Pressemitteilung von Dorna und FIM steht nichts, was wir nicht schon seit Monaten wissen. «Das Permanent Bureau der Motul FIM Superbike World Championship hat zugestimmt, der Liste der homologierten Motorräder für die Saison 2022 und darüber hinaus neue Modelle hinzuzufügen», heißt es. «Die Addition dieser Modelle kommt mit der Änderung der technischen Regeln durch die Superbike Commission, welche bald verkündet werden.»

Regelmäßige Besucher von SPEEDWEEK.com wissen: Erstmals in der Geschichte der 1999 gegründeten Meisterschaft werden mehr als 600 ccm für Vierzylinder-, mehr als 675 ccm für Dreizylinder- und mehr als 750 ccm für Zweizylinder-Maschinen zugelassen.

Mit Ducati und Triumph werden zwei neue Hersteller hinzukommen, mit der Ducati Panigale V2 955, der Triumph Street Triple RS 765, der MV Agusta F3 800 und der Kawasaki 636 Ninja aufregende neue Modelle. Damit hat der Yamaha-R6-Einheitsbrei ein Ende.

«Lange haben Dorna und FIM darüber diskutiert, wie wir neue Hersteller in diese Klasse bringen können», teilte FIM-Präsident Jorge Viegas mit. «Jetzt arbeiten wir an der Fertigstellung der neuen technischen Regularien, damit beliebte Modelle aus diesem Hubraumsegment an der Supersport-WM teilnehmen können. Wir glauben, dass die Klasse dadurch spektakulärer und attraktiver wird.»

Die Hersteller haben bereits einen Leitfaden von der FIM, um sich auf die neuen Regeln vorbereiten zu können. Die Ducati Panigale V2 955 ist schon in Italien in der National Trophy am Start, die Dreizylinder-Triumph mit 765 ccm nimmt an der Britischen Supersport-Meisterschaft teil.

Seit Jahren ist die Supersport-WM ein Yamaha-Cup, nur Kawasaki und MV Agusta sorgen zwischendurch für Abwechslung in den Top-6. Doch es ist fünf Jahre her, seit Kenan Sofuoglu 2016 für Kawasaki den Titel holte. Im gleichen Jahr brachte Yamaha die aktuelle R6, seit 2017 wurden Lucas Mahias, Sandro Cortese, Randy Krummenacher und Andrea Locatelli mit ihr Weltmeister. Auch in der laufenden WM liegen mit Domi Aegerter und Steven Odendaal zwei Yamaha-Piloten vorne, über zwei Drittel des Feldes fahren eine R6.

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