Domi Aegerter auf Rossis Ranch: «Eine Riesenehre»

Dominique Aegerter in Tavullia

Dominique Aegerter in Tavullia

Bei der elften Ausgabe des Flat-Track-Kultevents «100 km dei Campioni» auf Valentino Rossis Moto Ranch in Tavullia war auch der Schweizer Dominique Aegerter dabei.

Dominique Aegerter hat ereignisreiche Tage hinter sich. Am Mittwoch und Donnerstag hatte er in Jerez Premiere mit dem Kawasaki-Werksteam und absolvierte die ersten zwei Testtage für die Supersport-WM 2026.

Von Südspanien ging es weiter ins 2350 Autokilometer entfernte Tavullia, ganz in der Nähe der Rennstrecke Misano in Italien. Dort fand die elfte Ausgabe des legendären «100 km dei Campioni» auf Valentino Rossis Moto Ranch statt.

Das Event erstreckte sich wie bei den vergangenen Ausgaben über mehrere Tage. Am Freitag fand das Sprintrennen und das Americana statt, eine Art Warm-up für das «100 km dei Campioni». Neben zahlreichen Assen aus dem Grand-Prix-Fahrerlager waren auch einige Piloten aus der Superbike- und Supersport-WM dabei, angereichert wurde das Feld durch Supermoto-Spezialist Thomas Chareyre oder Speedwayprofi Dan Bewley.

Valentino Rossi entschied den Sprint für sich, nach vier Runden hatte die MotoGP-Ikone knapp die Nase vorn. Luca Marini und Elia Bartolini komplettierten das Podium.

Das 100-Kilometer-Rennen, das traditionell in Zweierteams ausgetragen wird, bildete den Höhepunkt des Wochenendes. Bei Sonnenschein und milden, zweistelligen Temperaturen gingen die Teams am Samstagnachmittag an den Start.

Von der neunten Startposition siegte das Duo Bagnaia/Fernandez, nach 50 Runden hatten sie einen Vorsprung von 2,4 sec auf die Polesetter Moreira/Fuligni. Komplettiert wurde das Podium von Marini/Patacca.

Dominique Aegerter beendete das Rennen zusammen mit Partner Xavier Artigas mit gut zwei Minuten Rückstand auf Platz 11.

«Das war jetzt das sechste oder siebte Mal, dass ich eingeladen wurde, mit Rossi und der VR46-Gruppe zu fahren», erzählte Domi. «Für mich als einzigen Deutschsprachigen ist das natürlich etwas Besonderes. Ich bin auch nicht nur mitgefahren, sondern konnte ein paar gute Resultate holen. Im Qualifying war ich 21., ich bin zum ersten Mal nach einem Jahr wieder Flat-Track gefahren, außerdem zum ersten Mal auf einem Kawasaki-Bike. Klar hätten wir ein bisschen mehr tunen können. Die, die dort sonst mitfahren, sitzen alle auf vollgetunten Motorrädern. Aber es hat superviel Spaß gemacht. Im 100-Kilometer-Rennen haben wir alle fünf Runden gewechselt, das war ein Riesenerlebnis und supergutes Training. Das war mein letztes Rennen dieses Jahr und eine Riesenehre. Wenn ich ein paar Worte mit Rossi wechseln kann, ist das immer sehr speziell.»

Ergebnis des «100 km dei Campioni»:

1. Bagnaia/Fernandez, 50 Runden in 105:17,262 min

2. Moreira/Fuligni +2,443 sec

3. Marini/Patacca +3,935

4. Acosta/Agius +14,162

5. Baltus/Chareyre +36,062

6. Bartolini Alonso +56,881

7. Farioli/Rabat +1:02,421

8. Bulega/Ottaviani +1:15,402
9. Migno/Surra +1:27,637

10. Bezzecchi/Neave +1:31,122

11. Aegerter/Artigas +2:04,594
23. Rossi/Casadei +21 Runden

Übersicht aller Sieger des «100 km dei Campioni»:

1. Ausgabe: Nicolo Bulega, Lorenzo Baldassarri

2. Ausgabe: Valentino Rossi, Luca Marini

3. Ausgabe: Valentino Rossi, Luca Marini

4. Ausgabe: Franco Morbidelli, Mattia Pasini

5. Ausgabe: Valentino Rossi, Franco Morbidelli

6. Ausgabe: Valentino Rossi, Luca Marini

7. Ausgabe: Valentino Rossi, Luca Marini

8. Ausgabe: Lorenzo Baldassarri, Elia Bartolini

9. Ausgabe: Valentino Rossi, Luca Marini
10. Ausgabe: Diogo Moreira, Thomas Chareyre
11. Ausgabe: Francesco Bagnaia, Augusto Fernandez

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