MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Intermoto Kawasaki: Luca Scassa räumte Marino ab

Von Ivo Schützbach
Luca Scassa feierte in Donington Rang 5

Luca Scassa feierte in Donington Rang 5

Wenn sich Teamkollegen gegenseitig ins Aus befördern, schluckt der Teamchef. Intermoto-Boss Josef Kubicek hakt das unter «Racing» ab.

Florian Marino hat in den letzten Wochen in der Supersport-WM Eindruck hinterlassen. In Monza fuhr der 19-Jährige als Zweiter aufs Podest, in Donington Park konnte er zu Rennbeginn sogar mit WM-Leader Sam Lowes (Yakhnich Yamaha) mithalten. Ein Top-5-Ergebnis wäre locker möglich gewesen, doch in Runde 17 kam es zum GAU.

Luca Scassa war auf dem Weg nach vorne, als er mit Florian Marino kollidierte und den Franzosen ins Aus beförderte. «Ich habe Florian berührt, wusste aber nicht, dass er es war», entschuldigte sich Scassa bei seinem Intermoto-Kawasaki-Teamkollegen.

Marino trägt ihm nichts nach: «Ich muss gestehen, dass ich nicht die gleiche Linie fuhr wie alle anderen. Ich fuhr eine weitere Linie, um das Motorrad früh aufstellen zu können und eine gute Beschleunigung am Kurvenausgang zu haben. In meiner Sturzrunde war ich etwas weit außen, Luca kam an – und wir gingen beiden nicht vom Gas. Er berührte mich und ich stürzte.»

Teambesitzer Josef Kubicek trägt es mit Fassung. «Zum ersten Mal haben sich Fahrer aus meinem Team gegenseitig ins Aus befördert», hielt der Tscheche fest. «Für mich war das ein normaler Rennunfall. Luca fuhr keine harte Attacke und Florian war etwas in Schwierigkeiten. Für mich ist das Thema abgehakt.»

Wie es mit Florian Marino weitergeht, ist noch unklar. Der Franzose fährt als Ersatz für den verletzten David Salom bei Intermoto Kawasaki. Derzeit wird alles versucht, um genügend Budget für ihn aufzutreiben, damit er nach Rückkehr des Spaniers als dritter Pilot im Team bleiben kann.


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