MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Marko zu Auer: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer

Von Andreas Reiners
Dr. Helmut Marko

Dr. Helmut Marko

Nach einem starken Auftaktwochenende wird DTM-Pilot Lucas Auer bereits in Richtung Formel 1 gelobt. Er selbst bleibt zurückhaltend, wie auch Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko.

Lucas Auer in die Formel 1? Die Königsklasse ist bekanntlich das Ziel des 22-Jährigen, der große Traum. Aktuell belegt er in der DTM nach dem ersten Rennwochenende Gesamtplatz eins – und natürlich gibt es reflexartig die Fragen, wie lange es noch dauert, bis der Österreicher in die Formel 1 aufsteigt. Wohlgemerkt nach einem Event, dem noch acht weitere folgen werden.

Auer selbst hält sich mit Ansagen deshalb auch noch bewusst zurück. Sowohl, was den Titelkampf in der Tourenwagenserie angeht, als auch eventuelle positive Folgen für seine Karriere. Er weiß selbst, wie schnell es in der DTM aufwärts, aber eben auch wieder abwärts gehen kann.

Sein Onkel Gerhard Berger, der neue DTM-Chef, erklärte nach dem Sieg seines Neffen im ersten und Platz vier im zweiten Lauf: «Es wird Zeit für einen neuen österreichischen Formel-1-Star. Und ich glaube, dass wir nicht mehr lange darauf warten müssen. Wenn der Luki in der DTM eine Saison mit konstanten Spitzenleistungen abliefert, glaube ich, dass er die Chance bekommt», sagte Berger in der «Krone».

Red-Bull-Motorsportberater Dr. Helmut Marko stapelt da schon tiefer. «Er ist das erste Rennen super gefahren, im zweiten hat er Schadensbegrenzung gemacht», wird Marko von der «Krone» zitiert.

«Wir haben das von ihm in der Formel 3 auch gehabt, dass er Rennen gewonnen hat, und dann ist er wieder Zehnter geworden», sagte Marko an und stellte klar: «Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.»

Allerdings habe sich Auer in den vergangenen Jahren sukzessive nach oben gearbeitet, sei immer weniger fehleranfällig gewesen. «Aber er war nie konstant über eine Saison», so Marko. Über diese fehlende Konstanz ist sich auch Auer selbst im Klaren, genau die will er in seiner dritten DTM-Saison erreichen. Was bei seinem Potenzial ganz automatisch dazu führen dürfte, dass er vorne mitfährt.

«Wenn er diese Leistung konstant bringt, dann stehen ihm natürlich große Sachen offen», sagte dann auch Marko, geht aber sogar noch weiter: « Jetzt ist er beim besten Team und hat dort die Unterstützung. Er muss diese Meisterschaft gewinnen eigentlich!»

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