Formel 1: Max Verstappen ist baff

Max Niedermaier meint: Lieber runtergefahren als so

Von Manuel Wüst
Max Niedermaier

Max Niedermaier

2024 verpasste Max Niedermaier den Eisspeedway-WM-Titel in Heerenveen, ein Jahr später braucht er zwei tadellose Rennen, um in die Medaillenränge zu kommen. Seine Stürze in Inzell hat der Bayer noch nicht verarbeitet.

Nach drei Stürzen am Samstagabend und dem siebten Platz am ersten Renntag lief es am Sonntag in Inzell besser und Max Niedermaier fuhr solide in die Punkte, ehe er in seinem letzten Lauf ein Zeichen setzen und die späteren Finalisten Luca Bauer und Jasper Iwema hinter sich lassen konnte.

Der WM-Titel ist mit zwölf Punkten Rückstand auf Titelverteidiger Martin Haarahiltunen außer Reichweite, zu den Medaillenrängen fehlen dem Bayer vor den finalen Grands Prix an diesem Wochenende in Heerenveen auch bereits sieben Zähler.

«Ich habe nichts Schwerwiegendes am Motorrad verändert, nur Kleinigkeiten wie zum Beispiel das Federbein», erzählte Niedermaier SPEEDWEEK.com. «Ich weiß, dass ich die Geschwindigkeit von allen mitgehen kann und will in Heerenveen auch wieder in die Finals fahren. Wenn ich mir als Vizeweltmeister dieses Ziel nicht setze, dann bleibe ich gescheiter daheim.»

Am Freitag war das WM-Training. «Wir haben ein bisschen was probiert, damit war ich eigentlich ganz zufrieden. Im Startbandtraining wurde es dann in der ersten Kurve ein wenig eng mit Haarahiltunen und auch in der zweiten Kurve haben wir uns etwas rausgedrückt, sodass ich nachgelassen habe», schilderte der Süddeutsche. «Im zweiten Starttraining hatten wir das Gleiche. Da es nur ein Training ist, habe ich mich nicht umbringen wollen.»

Somit geht Niedermaier, der mit dem Vizeweltmeistertitel im vergangenen Jahr den größten Erfolg seiner Laufbahn feierte, gut gewappnet in die letzten Rennen der Saison, wenngleich Inzell noch nicht gänzlich abgehakt ist. «Wie es wird, weiß ich nicht. Denn das mit den Stürzen ist noch im Kopf. Es wäre mir ehrlich gesagt lieber gewesen, die hätten mich dort zweimal runtergefahren als so zu stürzen, wie ich gestürzt bin», bekannte der 37-Jährige. «Mit dem Sturz letztes Jahr in Heerenveen habe ich den Weltmeistertitel weggeschmissen, so was ist mir auch schon in Berlin bei der Deutschen Meisterschaft passiert. Es ist immer so, dass das Hinterrad zu hüpfen anfängt und dann wegrutscht. Wenn mir das nicht passieren würde, wäre manches anders. Ich muss im Rennen erst mal wieder Vertrauen zum Motorrad finden.»

WM-Stand nach 2 von 4 Rennen:

1. Martin Haarahiltunen (S), 34 WM-Punkte
2. Heikki Huusko (FIN), 30
3. Max Koivula (FIN), 29
4. Niclas Svensson (S), 28
5. Luca Bauer (D), 28
6. Jasper Iwema (NL), 24
7. Max Niedermaier (D), 22
8. Filip Jäger (S), 18
9. Lukas Hutla (CZ), 17
10. Sebastian Reitsma (NL), 15
11. Aki Ala-Riihimäki (FIN), 11
12. Martin Posch (A), 10
13. Franz Zorn (A), 9
14. Franz Mayerbüchler (D), 6
15. Jimmy Olsen (S), 5
16. Maximilian Niedermaier (D), 3
17. Reinhard Greisel (D), 3
18. Josef Kreuzberger (A), 0

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