MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

8h Sepang: Langstreckenteams sorgen für Verkehrschaos

Von Helmut Ohner
14 Rennmaschinen und acht Tourenwagen sorgten in Kuala Lumpur nicht nur für erstaunte Gesichter unter den Verkehrsteilnehmern, sondern auch einigermaßen für Chaos auf den Straßen der malaysischen Hauptstadt.

Die Internationalen Road Racing Championship (IRRC) macht es bereits seit Jahren vor. Um die Akzeptanz der Bevölkerung zu steigern sowie den Kontakt zwischen Fans und Rennfahrer abseits des hektischen Rennbetriebes zu ermöglichen, wird zum Beispiel in Frohburg am Freitag vor dem ersten Training das Marktevent «Rennstadt trifft Rennen» organisiert. Zahlreiche Aktive fahren in einem von der Polizei geleiteten Korso mit ihren Bikes zum Stadtzentrum.

Auch die Organisatoren der Langstrecken-Weltmeisterschaft, der Motorrad-Weltverband und Eurosport Events, haben vor nicht allzu langer Zeit diese Möglichkeit entdeckt, um ihren Sport den Interessierten näher zu bringen.

Es war gestern ein ungewöhnlicher Anblick für die Verkehrsteilnehmer in Kuala Lumpur. In mitten des Berufsverkehrs tummelten sich unzählige Rennmotorräder und Tourenwagen den Weg auf den verstopften Straßen der malaysischen Hauptstadt.

14 der 51 Teams, die am kommenden Samstag am zweiten Lauf der Endurance-Weltmeisterschaft 2019/2020 teilnehmen werden, hatten sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, an einer großen Parade von den Petronas Twin Towers bis zum Sultan Abdul Samad-Gebäude teilzunehmen, die das malaysische Tourismusministerium und der Sepang International Circuit am Dienstagabend durch die Straßen von Kuala Lumpur organisierten.

Inmitten des vorübergehend von der Polizei angehaltenen Verkehrs fuhren acht der am Sonntag beim FIA World Touring Car-Finale teilnehmenden Autos und 14 Motorräder aus dem Teilnehmerfeld des Acht-Stunden-Rennens zum Erstaunen der Bevölkerung durch die Innenstadt. Die Teilnehmer waren trotz der großen Hitze und des starken auf den Straßen herrschenden Trubels gleichermaßen begeistert.

Tourenwagen und Rennmaschinen blieben als zu Werbezwecken für die Doppelveranstaltung «Races of Malaysia» bis zum Ende des Tages in der Innenstadt stehen bevor sie wieder an die südlich von Kuala Lumpur gelegenen Rennstrecke zurückkehrten.

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