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Carlos Sainz: Lachen über FIA, Punkte im Visier

Von Otto Zuber
Carlos Sainz: «Uns fehlt auf dieser Piste das Tempo»

Carlos Sainz: «Uns fehlt auf dieser Piste das Tempo»

Carlos Sainz eroberte im Qualifying von Russland den elften Platz, muss aber wegen seines Bahrain-Crashs mit Lance Stroll noch um drei Plätze nach hinten rücken. Das ist aber nicht der Grund, warum er über die FIA lacht.

Toro-Rosso-Talent Carlos Sainz schaffte es im Abschlusstraining auf dem Sochi Autodrom nur knapp nicht ins Top-Ten-Stechen. Der Spanier musste sich mit 1:35,827 min und dem elften Platz begnügen. Den vierten WM-Lauf in Russland wird er aber von noch weiter hinten in Angriff nehmen müssen. Denn für den Crash, den er im vorangegangenen Rennen in Bahrain mit Lance Stroll produziert hatte, muss er nochmals um drei Startpositionen nach hinten rücken.

Dass er für die Strafe kein Verständnis hat, betonte Sainz schon in der Wüste, und auch in Sotschi wunderte er sich über die Offiziellen. Denn der Automobilweltverband FIA hatte festgehalten, dass die Prüfung der aktuellen Antriebseinheiten ergeben hätte, dass die Leistungsspanne zwischen Ferrari, Mercedes und Renault bei drei Zehnteln liege. Hintergrund: Die Verantwortlichen hatten schon vor geraumer Zeit beschlossen, eine Angleichung vorzunehmen, sollte sich ein grösserer Leistungsunterschied ergeben.

Für Sainz ist das ein Witz, wie er im Fahrerlager von Sotschi betonte. «Ich habe das mitbekommen und hätte fast noch einen Scherz darüber auf Twitter gemacht», gestand er, und betonte, dass der Rückstand seines Renault-Motors auf Mercedes besonders im Qualifying grösser sei: «Klar, wir haben Fortschritte erzielt und Renault auch, sonst wäre Nico Hülkenberg jetzt nicht dort. Aber wir sind definitiv nicht näher als eine halbe Sekunde dran, vor allem im Qualifying. Im Rennen ist es nicht so schlimm, aber im Quali sind es fünf Zehntel oder sogar noch mehr.»

Bezogen aufs vierte Abschlusstraining erklärte der Rennfahrer aus Madrid: «Gestern waren wir noch nirgendwo, doch heute habe wir es geschafft, etwas mehr Tempo zu finden und den elften Platz zu holen. Das ist nicht schlecht. Es ist nur schade, dass ich noch die Strafe absitzen muss.»

Sainz macht sich nichts vor: «Uns fehlt auf dieser Piste das Tempo. Aber das Rennen könnte interessant werden.» Und er macht sich Mut: «Ich geniesse den harten Kampf im Mittelfeld, in dem Williams derzeit die Oberhand zu haben scheint. Das macht das Qualifying und das Rennen sehr aufregend. Ich würde sagen, dass Punkte möglich sind, und auch wenn es nicht einfach wird, nach vorne zu kommen, werde ich natürlich mein Bestes geben.»

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