MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Quali-Schlusslicht Marcus Ericsson: Crash in Monaco

Von Vanessa Georgoulas
Das Sauber-Duo Pascal Wehrlein und Marcus Ericsson hat im Monaco-GP eine schwierige Aufgabe zu lösen. Die beiden Piloten belegten im Qualifying die letzten Plätze, Ericsson produzierte sogar einen Crash.

Im Qualifying zum Monaco-GP musste das Sauber-Team eine herbe Niederlage einstecken. Mehr als zwei Sekunden fehlten Pascal Wehrlein und Marcus Ericsson auf die Spitzenreiter des ersten Qualifying-Segments. Das bedeutete für den ehrgeizigen Deutschen und seinen schwedischen Teamkollegen die Plätze 19 und 20.

Wehrlein, der mit 1:15,159 min der Schnellere der beiden Sauber-Piloten war, erklärte hinterher: «Es ist für uns nach wie vor ein schwieriges Wochenende hier auf dem Stadtkurs von Monaco. Seit Donnerstag versuchen wir die Haftung unserer Reifen und somit die Performance zu verbessern. Wir haben deshalb viel an der Fahrzeugabstimmung geändert, konnten aber noch nicht das optimale Set-up finden. In Monaco von so weit hinten zu starten ist keine gute Ausgangsposition für das morgige Rennen, dennoch werde ich natürlich mein Bestes versuchen.»

Ericsson, der es in 1:15,276 min um den 3,337 km langen Kurs schaffte, seufzte: «Seit dem ersten Training am Donnerstag tun wir uns auf dieser Strecke schwer. Wir haben viele unterschiedliche Fahrzeugabstimmungen ausprobiert, aber nicht wirklich eine gute Lösung gefunden. Deshalb fehlte das richtige Feeling im Auto.»

«Im Qualifying habe ich auf meiner letzten Runde in Q1 alles versucht und kam dabei in der zehnten Kurve ein bisschen zu nahe an die Streckenbegrenzung heran. Ich berührte die Leitplanken mit dem linken Hinterrad – das genügte, um die Felge zu beschädigen. Der folgende Reifenschaden zwang mich dazu, dass Auto abzustellen. Im morgigen Rennen müssen wir für jede sich bietende Chance bereit sein.»

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