MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Max Verstappen: «Will mir den ersten Platz verdienen»

Von Vanessa Georgoulas
Max Verstappen

Max Verstappen

Red Bull Racing-Geburtstagskind Max Verstappen machte sich im Qualifying zum Malaysia-GP mit dem dritten Startplatz selbst ein Geschenk – nur Pole-Setter Lewis Hamilton und Ferrari-Star Kimi Räikkönen waren schneller.

Am Ende fehlten Max Verstappen im Qualifying von Sepang mehr als vier Zehntel auf die Rundenzeiten seiner Konkurrenten in der ersten Startreihe. Der Red Bull Racing-Star, der heute seinen 20. Geburtstag feiert, war dennoch zufrieden mit seinem dritten Startplatz. Schliesslich blieb er mit 1:30,541 min etwas schneller als sein Teamkollege Daniel Ricciardo, der neben ihm ins 15. Kräftemessen der Saison gehen wird.

«Ich bin zufrieden mit dem dritten Startplatz an meinem Geburtstag, denn heute Morgen hatte ich im Training noch deutlich mehr Mühe. Ich war noch nicht zufrieden mit der Fahrzeug-Balance», erklärte der Niederländer, der die letzte Trainingsstunde als sechstschnellster mit einem Rückstand von knapp sieben Zehnteln auf die Spitzenzeit von Räikkönen beendet hatte.

«Im Qualifying war ich mit der Fahrzeug-Balance dann grösstenteils zufrieden», beeilte sich Verstappen anzufügen. Und er machte sich Mut: «Auch im Longrun sahen wir gut aus. Ob das reicht, weiss ich natürlich nicht. Aber wir wissen, dass wir für gewöhnlich im Rennen etwas näher dran sind.»

Max weiss aber auch: «Morgen erwartet uns ein langes Rennen und erst da zählt es. Ich habe meinerseits in dieser Saison schon einige Male erlebt, dass es am Samstag jeweils gut lief und am Sonntag dann ein Anderer die Punkte geholt hat.»

Der Barcelona-Sieger von 2016, der bei seinem ersten GP-Triumph vom Start-Crash der damaligen Titelkontrahenten Hamilton und Nico Rosberg profitiert hatte, wollte denn auch noch nicht von einer Chance auf seinen zweiten GP-Sieg sprechen. Auf die Frage, ob sein bisher einziger GP-Sieg denn auch die schönste Erinnerung seiner noch jungen Rennfahrer-Karriere sei, erklärte er: «Ehrlich gesagt ist das immer noch der Gewinn der Kart-WM, denn du träumst als junger Rennfahrer so lange von einem solchen Erfolg.»

«Ich habe sehr hart daran gearbeitet, zusammen mit meinem Vater bin ich seit meinem vierten Lebensjahr um die Welt gereist, denn er war mein Mechaniker. Natürlich war der Sieg in Spanien sehr emotional, aber ich will mir den ersten Platz verdienen, und nicht einfach durch Glück vorne landen.»

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