Formel 1: Keine Strafe für Lewis Hamilton

Max Verstappen: «Fokussiere mich aufs Rennen»

Von Vanessa Georgoulas
Max Verstappen

Max Verstappen

Red Bull Racing-Talent Max Verstappen startete mit einem anderen Set-up als sein Teamkollege Daniel Ricciardo ins Suzuka-Qualifying. Hinterher betonte er dennoch: «Ich will nicht sagen, dass wir falsch lagen.»

Vor einer Woche hatte Max Verstappen auf dem Sepang International Circuit noch seinen zweiten GP-Sieg bejubeln dürfen, doch im Qualifying zum Japan-GP musste sich der ehrgeizige Red Bull Racing-Pilot mit der fünftschnellsten Rundenzeit begnügen. Aus gutem Grund: Sein Teamkollege Daniel Ricciardo rückte mit einem anderen Set-up, das weniger Abtrieb generiert, aus – und blieb 26 Tausendstel schneller als der 20-Jährige.

«Im Quali war es sicher ein Nachteil, mehr Abtrieb zu haben. Denn wenn die Strecke besser wird und man mit wenig Sprit im Tank unterwegs ist, dann ist es natürlich vorteilhaft, weniger Downforce zu haben», erklärte Verstappen hinterher gewohnt offen, beeilte sich aber auch anzufügen: «Ich sage nicht, dass es falsch ist, weil wir fokussieren uns aufs Rennen. Morgen sollte es wärmer werden und entsprechend erwarte ich auch einen etwas höheren Reifenabbau. Das sollte mir in ide Hände spielen.»

Und der Niederländer schilderte: «Die Strecke hier ist im Vergleich zum letzten Jahr deutlich schneller geworden. Einige Ecken, die früher noch echte Kurven waren, durchfahren wir nun mit Vollgas, und es geht auch öfter bergauf. Da ist die Power natürlich entscheidend. Auf den Geraden verlieren wir auch mehr Zeit als erwartet, und das ist nicht gerade ideal. Du hast eigentlich nur den ersten Sektor und dann kommen keine Kurven mehr, in denen wir den Power-Nachteil wettmachen können. Der Reifenabbau und die Hitze sind hier kein so grosser Faktor wie in Malaysia, deshalb sind wir schlicht auch nicht so stark wie dort.»

Und Ricciardo beteuerte: «Ich war nicht wirklich überrascht vom Rückstand auf Lewis Hamilton. Wir sind hier zu langsam, um ihn herausfordern zu können. Wir waren schon in den Trainings im Hintertreffen und wir wissen alle, dass sie fürs Qualifying nochmals aufdrehen können. Auch die Ferrari-Piloten sind hier sehr schnell. Wir werden versuchen, mit ihnen mitzuhalten und schauen, was wir anschliessend erreichen können.»

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