Formel 1: Max Verstappen ist baff

Charles Leclerc (Ferrari): «Das kam unerwartet»

Von Mathias Brunner
Charles Leclerc in Austin

Charles Leclerc in Austin

​Charles Leclerc zeigt, dass er ein kommender Weltmeister ist: Siege in Belgien und Italien, sieben Pole-Positions, keiner stand 2019 öfter auf dem besten Startplatz. Der Ferrari-Pilot sagt, was für ihn unerwartet kam.

Wer sich im Formel-1-Fahrerlager umhört, der erkennt bei den meisten Insidern die gleiche Ansicht: Lewis Hamilton, der kompletteste Grand-Prix-Fahrer der Gegenwart, wir in den nächsten Jahren vorwiegend von zwei Piloten Gegenwind erhalten – von Max Verstappen und Charles Leclerc.

Der 22jährige Monegasse Leclerc zeigt in dieser Saison bei Ferrari, aus welchem Holz er geschnitzt ist. Er bietet dem vierfachen Weltmeister Sebastian Vettel die Stirn und hat den Heppenheimer in den Qualifyings abgekocht, es steht 11:8 für Leclerc, der in dieser Saison sieben Pole-Positions errungen hat, mehr als jeder Andere im Feld. In der WM-Zwischenwertung ist Lecler mit 249 Punkten Dritter, 19 Punkte vor Sebastian Vettel auf Rang 5, dazwischen liegt Max Verstappen mit 235.

In Texas hat der junge Leclerc über seine erste Saison in Rot gesagt: «Ich hätte mir nicht träumen lassen, dass ich gleich ein Wörtchen um den dritten Schlussrang mitreden kann, denn in den ersten vier, fünf Rennen hatte ich meine liebe Mühe. Ab Frankreich lief es besser.»

Im Sommer hatte Charles dazu präzisiert: «Zunächst versuchte ich, mich den Charakteristiken des Wagens anzupassen. Ich hatte auch Mühe, das Beste aus den Reifen zu holen. Aber dann änderte ich meine Herangehensweise – nun versuchte ich mit meinen Jungs, den Wagen so zu trimmen, dass er zu meinem Fahrstil passt. Von da an ging es aufwärts.»

«Ich hatte vor der Saison gesagt: Ich knüpfe meine Erwartungen nicht an einen bestimmten Platz oder eine gewisse Punktzahl, ich will bei mir einfach eine Entwicklung sehen. Und damit darf ich zufrieden sein.»

«Wenn am Ende dabei herausspringt, dass ich als WM-Dritter zur FIA-Gala reisen darf und Sebastian Vettel schlage, dann ist das schön, aber das stand für mich nicht im Mittelpunkt. Wichtig ist mir vielmehr, dass ich in meiner Karriere einen weiteren Schritt getan habe.»

«Wenn ich daran denke, ist das schon ein wenig verrückt: Vor einem Jahr war ich WM-13., nun habe ich die Möglichkeit, um Pole-Positions und Podestränge mitzukämpfen. Jetzt in der Position zu sein, WM-Dritter zu werden, das kam für mich unerwartet.»

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