MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Günther Steiner (Haas): Sauer auf Romain Grosjean

Von Otto Zuber
Haas-Pilot Romain Grosjean verwies am Donnerstag bei der Frage über seine eigenen Pläne auf die unsichere Zukunft seines Teams. Das sorgt für rote Köpfe in den eigenen Reihen, auch bei Teamchef Günther Steiner.

Die Frage, die an der Pressekonferenz am Donnerstag vor dem Ungarn-GP gestellt wurde, drehte sich um die Zukunft von Romain Grosjean. Doch der Genfer wich aus und verwies auf die Unsicherheit über den Formel-1-Verbleib seines Brötchengebers Haas.

«Es gibt viele Fragen, die sich stellen. Sprechen wir über das Unausgesprochene, wird Haas im nächsten Jahr noch dabei sein? Das ist die offensichtliche Frage», erklärte der 34-Jährige, der seit 2016 in Diensten von Gene Haas steht. Der US-Unternehmer ist bekanntermassen nicht glücklich über das Formtief, in dem sich sein Team seit dem vergangenen Jahr befindet. 2018 hatte dieses noch den fünften Platz in der Konstrukteurswertung belegt, ein Jahr später musste es sich mit dem neunten Gesamtrang begnügen.

Bei Teamchef Günther Steiner kamen die Worte von Grosjean nicht gut an, auch wenn klar ist, dass die Teams noch kein neues Concorde Agreement unterschrieben haben, in dem sie sich zur WM-Teilnahme über 2020 hinaus verpflichten. «Das war die falsche Antwort», erklärte Steiner, als er im Sky Sports F1-Interview auf die Worte seines Schützlings angesprochen wurde.

«Er wurde gefragt, was er machen wird, und er sprach für as Team. Die Frage stellt sich bei ihm, nicht bei uns. Wir wissen, was wir tun wollen und ob wir hier sein werden oder nicht. Das wird sich entscheiden, sobald wir das neue Concorde Agreement unterschreiben», fügte der Südtiroler an. «Wir sind auf bestem Weg, dass dies auch geschehen wird und ich bin weiterhin zuversichtlich, dass wir auch im nächsten Jahr in der Startaufstellung stehen werden.»

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