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Verstappen, Tsunoda, Lawson, Hadjar: F1-Show in Tokio

Von Rob La Salle
​Das war ein Schaulaufen, wie es Red Bull noch niemals zuvor gezeigt hatte: Max Verstappen, Yuki Tsunoda, Liam Lawson und Isack Hadjar traten in den Strassen von Tokio auf und begeisterten Tausende.

Das war eine Weltpremiere: Alle vier Red Bull-Piloten aus der Formel 1 nahmen gemeinsam an einem Schauflaufen teil, Max Verstappen, Yuki Tsunoda, Liam Lawson und Isack Hadjar fuhren F1-Autos aus der Heritage-Kollektion von Red Bull Racing und begeisterten die Fans vor Yuki Tsunodas Heimpublikum.

Der «Red Bull Showrun, powered by Honda» fand am Mittwoch, den 2. April, in den Strassen von Tokio statt. Die Fans begrüssten Yuki Tsunoda beim ersten öffentlichen Auftritt als Fahrer von Oracle Red Bull Racing, vor 12.000 Fans. Die Veranstaltung feierte die Red Bull-Partnerschaft des Teams mit Honda und die letzte Saison einer der erfolgreichsten Partnerschaften in der Geschichte des Motorsports.

Der vierfache Weltmeister Verstappen fuhr an der Seite von Lokalheld Tsunoda und den Racing Bulls-Fahrern Lawson und Hadjar in F1-Autos auf der Strasse: zu sehen waren der RB16B, mit dem Max 2021 seine erste Fahrerweltmeisterschaft gewann, angetrieben von Honda, und zwei RB7 aus der Heritage-Kollektion des Teams, mit denen der Rennstall aus Milton Keynes ebenfalls Weltmeister wurde.

In der Box stand auch der historische Honda RA 272, der als erstes japanisches Auto in der Formel 1 gewann, 1965 in Mexiko unter Richie Ginther. Red Bull Racing fährt, 60 Jahre nach dem Sieg, am GP-Wochenende von Suzuka in weisser Lackierung, als Knicks vor dem RA 272.

Max Verstappen: «Es war ein grossartiger Tag hier beim Schaulaufen in Japan. Der Tag ist ein Dankeschön an Honda für alles, was sie in den vergangenen Jahren geleistet haben. Ich habe alle meine vier Fahrer-WM-Titel mit Honda gewonnen, das werde ich nie vergessen.»

«Wieder den RB16B zu fahren, das Auto, mit dem ich meine erste WM gewonnen habe, ist etwas ganz Besonderes, das hat viele schöne Erinnerungen geweckt.»

Yuki Tsunoda: «Ich habe den heutigen Tag von A bis Z geniessen können, und ich hoffe, die Fans haben das auch getan. Ich wusste gar nicht, dass dies das erste Mal war, dass alle vier Red Bull-Fahrer gemeinsam einen Show-Run absolviert haben – das ist cool!»

«Irgendwann schaute ich auf die grosse Leinwand und sah dort Max und mich in den beiden Red Bull-Rennwagen nebeneinander, das sah wirklich gut aus. Das ist einer dieser Schlüsselmomente für unsere Red Bull-Familie, die wir in Erinnerung behalten werden.»

«Es ist nur schade, dass ich den Honda RA272 nicht fahren konnte, aber es hatte geregnet. Das wäre zu riskant gewesen. Dennoch – einen Formel-1-Wagen mitten in Tokio zu fahren, das hat mich umgehauen! Als Kind habe ich mir vorgestellt, hier zu fahren, jetzt ist das Realität.»

Isack Hadjar: «Das war heute ein erstaunliches und besonderes Ereignis für alle, die Teil der Red Bull-Familie und von Honda sind. Es war auch mein erster Red Bull Show-Run überhaupt! Deshalb war ich heute Morgen sehr aufgeregt, als ich mich auf den Sprung ins Auto vorbereitete. Dass ich mit dem RB7 und seinem V8-Motor fahren konnte, also mit Sebastian Vettels Siegerauto, ist ziemlich cool.»

«Ich bin ein grosser Fan der japanischen Kultur, daher war es sehr angenehm, diese Rennen vor all den japanischen Fans zu fahren, die uns ihre Herzlichkeit gezeigt haben. Es ist die beste Art, das Rennwochenende zu beginnen, und ich freue mich jetzt auf das Rennen in Suzuka.»

Liam Lawson: «Der heutige Tag war etwas ganz Besonderes für die Red Bull-Familie und für Honda. Es war grossartig, dass wir vier Fahrer zusammenkamen, um sowohl unsere Partnerschaft mit Honda als auch die Fans in Tokio zu feiern. Der Show-Run gibt uns die Möglichkeit, den Fans, die uns alle über die Jahre unterstützt haben, etwas zurückzugeben. Dass so viele von ihnen gekommen sind, vor allem im Regen, zeigt wirklich, wie grossartig sie sind. Ich habe in meiner Super Formula-Zeit viel Zeit in Japan verbracht, deshalb freue ich mich immer wieder auf die Rückkehr und auf eine Strecke, die ich gut kenne.»


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