Formel 1: Wo Jenson Button Adrian Newey sieht

Button und Webber: Kritik an Boxengasse-Ausfahrt

Von Rob La Salle
Jenson Button macht sich bereit zur Arbeit

Jenson Button macht sich bereit zur Arbeit

Zwei Grand-Prix-Veteranen schlagen Alarm: Die Südkoreaner haben die Boxen-Ausfahrt umgebaut und es geschafft, wieder alles falsch zu machen.

Seit Jahren wurde die Boxen-Ausfahrt auf dem Südkorea-GP-Kurs kritisiert – weil sie direkt in den Verkehr der von der Start/Ziel-Geraden heranschiessenden Autos führte. Nun haben die Südkoreaner umgebaut: die Einfahrt verläuft nun hinter der Auslaufzone von Kurve 1, aber von tadelloser Arbeit kann keine Rede sein.

Mark Webber schimpft: «Das ist gewiss keine Lösung auf Formel-1-Niveau. Es wurde fertiggebracht, einen üblen Buckel einzubauen. Wenn wir das nächste Jahr überhaupt hier fahren, dann muss der weg. Leider lässt sich für den Rest dieses Wochenendes nichts mehr machen, wir müssen wohl damit leben.»

Jenson Button pflichtet dem Australier bei: «Wir hatten eine andere Lösung gefordert, weil du zuvor blind auf die Bahn eingebogen bist, du hast den nahenden Verkehr einfach nicht sehen können. Das wurde zwar nach unseren Wünschen umgesetzt, aber ich kann mich nicht daran erinnern, dass wir einen 10-Zentimeter-Buckel im Pflichtenheft stehen hatten. Wenn du bei der Boxenausfahrt dort für den Bogen anbremst, dann blockieren sofort alle vier Räder, was du mit frischen Reifen nicht unbedingt möchtest. Und dann gibt es einen zweiten Buckel, wenn wir auf die Strecke einbiegen sollen. Das ist ziemlich schlecht gelöst. Es fühlt sich an, wie wenn du eine Formel-1-Demo in einer Stadt fährst. Dort haben wir aber den Luxus, dass wir die Bodenfreiheit des Wagens erhöhen können. Das geht hier natürlich nicht. Der erste Buckel ist ärgerlich, der zweite ist gefährlich.»

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