MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Formel 1 laufen weiter die TV-Zuschauer weg

Von Andreas Reiners
Showdown in Abu Dhabi: Starke Quote

Showdown in Abu Dhabi: Starke Quote

5,74 Millionen Fans waren immerhin am Sonntag live dabei. Im Schnitt schalteten jedoch knapp eine Million Zuschauer weniger ein als noch 2013.

Der WM-Showdown am vergangenen Sonntag in Abu Dhabi hat dem TV-Sender RTL die stärksten Einschaltquoten der Saison beschert. Das finale Duell zwischen den beiden Mercedes-Piloten Lewis Hamilton und Nico Rosberg sahen im Schnitt 5,74 Millionen Zuschauer, was einen Marktanteil von 34,2 Prozent bedeutete. In der Spitze waren bis zu 6,14 Millionen Fans vor dem TV dabei.

Doch auch das Finale der Saison konnte nicht über eine insgesamt schwache Saison hinwegtäuschen, denn die Quoten sind weiterhin rückläufig. RTL kam in den 19 Rennen auf durchschnittlich 4,36 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 28,2 Prozent. Das bedeutet einen Schwund von gut eine Million Fans. 2013 waren es noch 5,28 Millionen Zuschauer gewesen (31,9 Prozent).

Die Gründe sind vielfältig. RTL kritisiert dabei auch das neue Regelwerk. «Natürlich beschäftigt uns der rückläufige Zuschauertrend. Trotz des großartigen Rennsports hat sich die Faszination in diesem Jahr ganz offensichtlich nicht so sehr für die breite Masse erschlossen. Auch das kaum nachvollziehbare Regelwerk und die mitunter unglückliche und kontraproduktive Außendarstellung der Königsklasse haben sicherlich den einen oder anderen Fan verärgert», sagte RTL-Sportchef Manfred Loppe.

RTL will sich nun die nötige Zeit nehmen und die Entwicklung sehr genau hinterfragen. Damit «konsequent die notwendigen Schlüsse für unsere Übertragungen im kommenden Jahr» gezogen werden können. Die Formel 1 bleibe trotz des Rückgangs eine Premiummarke im deutschen TV. Marktanteile in Serie von rund 30 Prozent seien jedoch mehr denn je eine große Ausnahme.

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