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Kimi Räikkönen (Ferrari): «Ich bin schnell genug»

Von Rob La Salle
Kimi Räikkönen mit Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene

Kimi Räikkönen mit Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene

Der Finne Kimi Räikkönen, Formel-1-Champion des Jahres 2007, spricht über seine Situation bei Ferrari: «Ich bin sicher, ich erfahre vor den Zeitungen, was mit mir geschehen wird.»

Für die meisten italienischen Formel-1-Berichterstatter ist die Entscheidung gefallen: Ferrari wird die Option auf die Dienste von Kimi Räikkönen für 2016 nicht einlösen. Aber was sagt der Finne selber?

«Jedes Jahr bin ich in der gleichen Situation, ob ich nun einen Vertrag habe oder nicht», meint der 20fache GP-Sieger gleichmütig. «Ich habe dem Team klargemacht, was ich will – und das ist auch 2016 für Ferrari zu fahren. Mehr weiss ich nicht.»

«Ich lese die ganzen Artikel über mich nicht, aber mir ist natürlich nicht entgangen, dass viel geschrieben wird. Ich bin sicher, ich erfahre vor den Zeitungen, was mit mir geschehen wird.»

«Wenn ich nicht davon überzeugt wäre, noch schnell genug zu sein, dann wäre es völlig sinnlos, hierher zu kommen. Aber natürlich darf jeder seine Meinung darüber haben.»

Räikkönen scheint von der ganzen Situation nicht besonders beeindruckt zu sein: «Für mich hat sich seit Monaten nichts geändert. Keiner weiss, was geschehen wird, also ist es müssig, sich darüber den Kopf zu zerbrechen. Ich würde keine Rennen fahren, wenn ich das Gefühl hätte, ich könnte nicht mehr mithalten. Ich habe viele Male meinen Speed bewiesen, aber wenn man natürlich nur die Punkte und die Ergebnisse anschaut, dann wird das manchmal nicht ersichtlich. Ich kenne die wahre Geschichte, also habe ich kein Problem.»

Kimi Räikkönen ist seit seiner Rückkehr zu Ferrari sieglos, sein letzter GP-Triumph geht auf Melbourne 2013 zurück, damals mit Lotus. Bei seiner Rückkehr zu Ferrari 2014 verpasste er es, aufs Siegerpodest zu gelangen (Fernando Alonso schaffte das 2014 zwei Mal), 2015 konnte Kimi mit Rang 2 in Bahrain glänzen, drei Mal wurde er Vierter. Sebastian Vettel stand hingegen sechs Mal auf dem Podest und gewann in Malaysia.

Aber vielleicht ist der Hungaroring die beste Strecke für Kimi, um zu beweisen, was noch in ihm steckt: Hier stand der Finne sieben Mal auf dem Podest, mehr als jeder andere Pilot im aktuellen Feld.

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