Formel 1: Reaktion auf Sabotage-Vorwurf

Da Costa disqualifiziert, Rowland Sieger

Von Antti Ruhonen
Darf seiner Tochter vielleicht bald einen größeren Pokal zeigen: Oliver Rowland, Nissan.

Darf seiner Tochter vielleicht bald einen größeren Pokal zeigen: Oliver Rowland, Nissan.

Stunden nach Rennende folgte die Hiobsbotschaft für das Porsche-Team: Disqualifikation von Antonio Felix da Costa wegen einer nicht homologierten Gas-Dämpferfeder. Nissans Oliver Rowland zum Sieger erklärt.

Der vermeintliche Sieger des 6. E-Prix der Saison, der Brasilianer Antonio Felix da Costa, wurde nachträglich disqualifiziert. Die FIA begründete das damit, dass die Dämpferfeder des Gaspedals nicht einer der drei homologierten Spezifikationen entsprach. Die Geschichte ist einigermaßen skurril: Porsche sagt, man habe die Feder seit der 9. Saison nicht verändert. Pikant: Die verwendete Pedalbox war anscheinend für Gen2-Autos homologiert, nicht jedoch für die aktuelle Gen3. Änderungen im Sortiment werden im Spark-Katalog markiert – nicht jedoch, wenn Teile aus dem Sortiment fallen.

Nun ist jedes Team dafür verantwortlich, seine Autos reglement-konform an den Start zu bringen. Das war in diesem Fall – so performance-irrelevant das inkriminierte Teil auch sein mag – offenbar nicht der Fall. Porsche hat angekündigt, gegen da Costas Disqualifikation Berufung einzulegen. Dafür hat man 96 Stunden Zeit.

Vorläufig rücken also alle Fahrer um einen Platz nach vor. Sieger: Oliver Rowland vor Jake Dennis (Andretti), Max Günther (Maserati) schafft es als Dritter aufs Podest. In der WM sind das nun auch die ersten Drei, wobei die beiden Deutschen Günther und Wehrlein vor dem morgigen E-Prix ex aequo auf Platz 3 liegen.

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