Formel 1: Mit Blaulicht auf der Autobahn

Most: Heisse Schenkel von WM-Pilot Caricasulo

Von Esther Babel
In der IDM Superbike war der Supersport-WM-Pilot Federico Caricasulo erneut für den verletzten Martin Vugrinec eingesprungen. Im Freien Training am Freitag wurde dem Italiener ordentlich warm.

Das Kawasaki-Team um den ehemaligen IDM-Piloten Oliver Skach ist seit dieser Saison neu in der IDM Superbike. Doch ihr Pilot Martin Vugrinec brach sich ihm Rahmen der Langstrecken-WM in Le Mans das Bein und fiel erst mal für die IDM aus. Beim Auftakt am Sachsenring sprang spontan Kawasaki-Kenner Nico Thöni ein.

Bei Lauf Nummer 2 in Oschersleben präsentierte das Team dann WM-Gast Federico Caricasulo. Der Italiener kannte weder das Team noch die Strecke und seine Erfahrungen mit einem Superbike lagen auch schon länger zurück. Doch die Zusammenarbeit passte für beide, so dass man sich auch für den IDM-Lauf in Most verabredete. Netter Nebeneffekt für den Italiener: Er startet im Juli an gleicher Stelle bei der WM und konnte sich so schon optimal auf den nächsten Most-Ausflug vorbereiten.

Am vergangenen Freitag wurde das Freie Training in Most für den WM-Gast dann zu einer mehr als heissen Angelegenheit. «Ein Kühlerschlauch löste sich und er bekam das etwa 100 Grad heisse Wasser ab», beschreibt Teamchef Oliver Skach das Dilemma. Caricasulo bekam eine satte Ladung ab und das Training endete für ihn mit allerlei Brandblasen am linken Oberschenkel.

«Am Samstag sah es schlimm aus», verrät Skach. «Aber in der Superpole 1 war er dann der Schnellste. Er hat kein Stück gejammert. Für uns war es das erste Mal, dass wir in der Superpole 2 waren. Dann haben wir vom Team einen Fehler gemacht, da wir zwar den nötigen Reifen-Sticker hatten, aber nicht den passenden Reifen dazu. Die Pause ist ja zwischen den Trainings nur ganz kurz und er musste mit dem gebrauchten Reifen weiterfahren.»

Am Sonntag, das Bein sah inzwischen nicht mehr ganz so wild aus, ging es für den Kawasaki-Piloten von Platz 12 los. «Wenn er allein ist, kann er gute Zeiten fahren. Aber wenn man in der Gruppe um die Plätze 10 bis 15 unterwegs ist, bedingt durch den Startplatz, herrscht dort ein Hauen und Stechen und der Spitze kann man dann nicht mehr folgen.» Nach Platz 13 im ersten Rennen, kam der Italiener in Lauf 2 nur fünf Runden weit.

«Er hat sicherlich das fahrerische Potenzial», ist Skach überzeugt. «Aber beide Seiten konnten nicht punktgenau abliefern, sonst wären wir weiter vorne gelandet.» Ein Wiedersehen ist vorerst nicht geplant. Beim IDM-Lauf am Schleizer Dreieck will Martin Vugrinec endlich sein Debüt in der IDM Superbike geben.

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