MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Miguel Oliveira: Nach Argentinien-Podest optimistisch

Von Otto Zuber
In Argentinien fuhr Miguel Oliveira den ersten Moto2-Podestplatz für KTM ein. Entsprechend zuversichtlich blickt der Portugiese aus dem Red Bull-KTM-Ajo-Team auf den nächsten GP in Austin.

Mit dem vierten Platz beim Moto2-WM-Auftakt im Flutlicht von Katar und dem starken zweiten Rang in Argentinien ist Miguel Oliveira gut in die neue Saison gestartet. Diesen Trend möchte der KTM-Pilot nun auch in Austin fortsetzen – auch wenn auf dem Circuit of the Americas bisher keine grossen Erfolge feiern konnte.

In seinen vier GP-Einsätzen auf dem texanischen Rundkurs kam der 22-jährige Portugiese nie über den fünften Rang hinaus – und auch auf diesem Platz kam er nur im Moto3-Lauf von 2013 ins Ziel. Ein Jahr später musste er sich mit der 15. Position begnügen und in der darauffolgenden Moto3-Saison kam er gar nicht erst ins Ziel.

Auch der Wechsel in die Mittelgewichtsklasse brachte dem Moto3-Gesamtzweiten von 2015 kein Glück im Texas-Lauf – auch in seinem Moto2-Rookie-Jahr kam er in Austin nicht ins Ziel. Dennoch blickt Oliveira zuversichtlich auf die anstehende Herausforderung. Er weiss: «Es ist eine schwierige Strecke, auf der es sehr schwierig ist, den Unterschied zum Rest des Feldes zu machen. Du brauchst ein Bike, das auf der Bremse sehr stabil ist und gleichzeitig auch sehr agil, um gut durch den ersten und dritten Sektor zu kommen.»

«Nachdem ich in Argentinien meinen ersten Podestplatz erobert habe reise ich sehr optimistisch zum dritten GP-Wochenende in Austin. Auf dieser Strecke habe ich bisher zwar noch keine grossartigen Ergebnisse erzielt. Aber ich hoffe, dass wir das in diesem Jahr ändern werden. Das Team leistet super Arbeit und wir werden weiterhin versuchen, das Bike weiterzuentwickeln und noch mehr Informationen darüber zu sammeln. Ich bin zuversichtlich, dass wir dort eine gute Leistung zeigen können», fügt Oliveira selbstsicher an.

Neben dem Portugiesen wird Ricard «Ricky» Cardús für den verletzten Brad Binder ins Rennen gehen. Der Moto2-Testfahrer des Red Bull KTM Ajo-Teams durfte bereits während der Tests in Valencia für Binder einspringen. Sein Einsatz wird nötig, weil sich der Stammpilot aus Südafrika erneut unters Messer legen musste, da eine Platte in seinem linken Unterarm neu fixiert werden musste. Diese hatte sich vor dem Rennen in Argentinien verschoben.

«Ich bin sehr glücklich, diese Chance zu bekommen, aber es ist natürlich schade, dass sie wegen der Verletzung von Brad möglich wurde. Er ist ein Weltmeister, für den ich sehr viel Respekt habe. Ich wünsche ihm eine schnelle Genesung», erklärte der 29-jährige Spanier brav.

«Ich kenne das Bike sehr gut und weiss, wo wir das Maximum rauskitzeln können. Ich bin mir sicher, dass es das Potenzial für Spitzenplätze hat. Ich werde kämpfen und mein Bestes geben, um das Team voranzubringen und ein gutes Ergebnis einzufahren», fügte der Rennfahrer aus Barcelona kämpferisch an.

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