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Cal Crutchlow (2.): «Hätte auf Instinkt hören sollen»

Von Sharleena Wirsing
Cal Crutchlow auf der LCR-Honda

Cal Crutchlow auf der LCR-Honda

LCR-Honda-Pilot Cal Crutchlow hatte das Qualifying 1 eindrucksvoll dominiert, auch im Q2 musste er sich nur Weltmeister Marc Márquez geschlagen geben. «Ich war von den Zeiten überrascht», gestand er.

Im nassen Qualifying 1 war Cal Crutchlow ganze 1,9 sec schneller als Jorge Lorenzo auf Platz 2. Als die Strecke im Q2 immer weiter auftrocknete, unterlag der Brite seinem Honda-Markenkollegen Marc Márquez um 0,792 sec. Während Márquez das Risiko von Slicks vorne und hinten einging, setzte Crutchlow vorne auf einen Intermediate-Reifen und hinten auf einen Slick.

«Wir sind ein bisschen enttäuscht, denn ich hätte auf der Pole-Position stehen können, wenn wir clever genug gewesen wären», meint der Brünn-Sieger. «Ich bin normalerweise der Typ, der zuerst mit Slicks ausrückt, ich hätte auf meinen Instinkt hören sollen. Nach dem Q1 hatte ich sofort gesagt, dass wir mit den Slicks ausrücken, aber dann habe ich mich anders entschieden. Das war falsch. Am Ende habe ich zwar ein bisschen Zeit auf Marc verloren, aber mit meinem Vorderreifen machte ich trotzdem einen guten Job. Marc drehte aber eine sehr gute Runde unter trickreichen Bedingungen, obwohl ich durch das Q1 noch mehr Erfahrung bei diesen Verhältnissen hatte. Wir hätten aber eigentlich gar nicht in das Q1 gemusst, das war ein kleiner Albtraum, denn im FP3 hatte ich die falschen Reifen zur falschen Zeit drauf.»

Crutchlow belegt nach einem Sieg und zwei weiteren Podestplätzen derzeit den siebten WM-Rang. «Das Rennen könnte wieder eine Lotterie werden. Ich hoffe, dass die Fans gute Rennen sehen werden. Ich war ehrlich gesagt von den Rundenzeiten, die wir auf Regenreifen vorlegen konnten überrascht. Im Trockenen war ich ebenfalls von den Zeiten überrascht, wenn man bedenkt, dass die Strecke komplett dreckig und ohne Gummi auf dem Asphalt war. Überall lagen Stücke von der Verkleidung der Maschinen gestürzter Fahrer. Das Rennen am Sonntag wird lang, denn ich glaube, dass wir die Rundenzeiten des Qualifyings auch gegen Ende des Rennens fahren können. Wenn wir am Morgen noch an unserem Setting arbeiten können, wäre das für alle Fahrer besser und sicherer.»

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