MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Kevin Magee: TV-Reporter, Sohn Jake fährt Radrennen

Von Günther Wiesinger
Weil Gardner, Doohan und Stoner beim Australien-GP fehlten, rückte der ehemalige GP-Sieger wie Kevin Magee ins Blickfeld. Der Australier ist jetzt TV-Kommentator, sein Sohn fährt Radrennen.

Der ehemalige australische Yamaha-500-Werkspilot Kevin Magee agierte wie seine Landsleute Chris Vermeulen und Darryl Beattie beim Australien-GP als TV-Kommentator für den Sender «Fox Sports». Der dreifache 500-ccm-GP-Sieger Garry McCoy kam einfach als Besucher zum Rennen.

Der heute 54-jährige Kevin Magee war zum Beispiel 1989 Vierter beim Phillip-Island-GP, er fuhr damals im Team Roberts Yamaha und war Teil des grandiosen Vierkampfs gegen Gardner, Sarron und Rainey. Magees größter Erfolg: 500-ccm-GP-Sieg 1988 in Jarama; er war 1988 und 1989 immerhin WM-Fünfter.

Magees Sohn Jake ist mit 29 Jahren jetzt Rennradprofi in Amerika, er fährt für den Rennstall von Ben Spies. «Jake hat in Australien kein Motorrad Road Racing gemacht, nur Motocross, Supermoto und Dirt-Track. Aber als sein Cousin Liam in South Australia tödlich verunglückte, hat er es mit der Angst zu tun gekriegt, er hat aufgehört», erzählte Kevin Magee.

Kevin Magee hat nämlich mit Peter und und Damian zwei Brüder, beide hatten einen Sohn, der Motorradrennen fuhr. Peters Sohn war Liam, Damians Sohn heißt Linden, er hat seine Karriere inzwischen beendet, fuhr aber vor ein paar Jahren noch die Australische Superbike-Meisterschaft – auch im Rahmen des MotoGP-Events auf Phillip Island.

Noch ein TV-Kommentor erzählte in Australien von seinen Kindern – Alex Crivillé. Der ehemalige Repsol-Honda-Werksfahrer gewann 1999 nach der Verletzung von Mick Doohan als erster Spanier einen WM-Titel in der Königsklasse (500 ccm); er gewann 15 Halbliter-GP und war 51 mal auf dem Podest.

«Ich habe drei Kinder, aber von meinen Söhnen ist keiner wirklich talentiert genug für eine internationale Motorradkarriere», stellte Crivillé ohne große Enttäuschung fest. «Sie fahren nur zum Spass.»

Alex Crivillé ist heute Fachkommentator beim Pay-TV-Sender «Movistar TV», aber auf den Japan-GP hat er verzichtet. «Denn ich habe nicht damit gerechnet, dass Marc Márquez dort Weltmeister wird.» Gilles Bigot, 1999 bei Repsol-Honda Crew-Chief von Crivillé, betreut übrigens jetzt die Kalex von Tom Lüthi.

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