MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Marc Márquez über Crash: «Lieber jetzt als im Rennen»

Von Günther Wiesinger
Im ersten freien Training in Aragón glänzte WM-Leader Marc Márquez mit einer starken Runde, am Nachmittag produzierte er einen Crash, mit dem er gerechnet hatte, wie der Repsol-Honda-Star hinterher erklärte.

Der Auftakt zum Aragón-Wochenende ist Marc Márquez gelungen. Gleich in der ersten Session sorgte er für hochgezogene Augenbrauen, weil er die 5,077 km lange Strecke in nur 1:46,635 min umrundete – was die Tagesbestzeit bleiben sollte. Zum Vergleich: Der vom ihm aufgestellte Rundenrekord von 2015 liegt bei 1:46,635 min. Am Nachmittag schaffte er es nicht an diese Zeit heran, er musste sogar einen Crash in der achten Kurve einstecken und letztlich mit der viertschnellsten FP2-Zeit Vorlieb nehmen.

Auf die Frage, wie seine Fabelzeit im ersten Training zustande gekommen ist, erklärte er nach getaner Arbeit: «Nach Silverstone und Misano, die zwei eher schwierige Pflaster für uns sind, kämpfen wir hier wieder auf einer Piste, deren Layout mit den vielen Linkskurven besser passt. Normalerweise fühle ich mich da auch von Anfang an wohl.»

Das war auch am heutigen Trainingsfreitag so. Márquez schilderte strahlend: «Ich habe mich gleich von Beginn weg richtig gut gefühlt, habe eine gute Linie und die richtigen Bremspunkte gefunden. Ich war sehr schnell unterwegs und warum die Zeit gut war, weiss ich zwar nicht, aber es gefällt mir natürlich.»

«Es war eine sehr gute Runde und auf der Gegengeraden habe ich noch vom Windschatten von Miguel Oliveira profitiert. Ich wollte eine tiefe 1:47er-Zeit schaffen und am Ende wurde es dann eine hohe 1:46er-Zeit. Es fühlte sich einfach grossartig an, schon beim Rausfahren habe ich mich beim zweiten Run super gefühlt und ich habe auch das gleiche Set-up dann am Nachmittag verwendet.»

Allerdings kam in der zweiten Session auch der harte Vorderreifen zum Einsatz – was das Sturzrisiko massiv erhöhte. Der 26-Jährige aus Cervera offenbarte: «Natürlich ist das eine knifflige Stelle. Und ich wusste genauso wie das Team, ass die Chance für einen Crash am Nachmittag gross war, weil ich den harten Vorderreifen ausprobierte. Doch ich wollte das Risiko auf mich nehmen, da uns am Sonntag im Rennen ähnliche Bedingungen erwarten. Ich sagte mir, lieber heute als im Rennen, deshalb ging ich auf dem harten Vorderreifen raus. Der erste Run lief ganz gut, doch beim zweiten habe ich dann bergab die Front verloren. Ich kam ganz leicht auf die weisse Linie und das war es dann.»

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