MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Jorge Lorenzo: Im BMW auf dem Alcaniz-Stadtkurs

Von Günther Wiesinger
Im BMW in Alcaniz: Jorge Lorenzo am Steuer, daneben Carmelo Ezpeleta

Im BMW in Alcaniz: Jorge Lorenzo am Steuer, daneben Carmelo Ezpeleta

Der aktuelle MotoGP-WM-Vierte Jorge Lorenzo besichtigte heute zuerst einmal in Alcaniz den alten Stadtkurs, dann sprach er über seine Ziele für den Aragón-GP:

Jorge Lorenzo hat zuletzt fünf Podestplätze hintereinander erreicht, viermal in Serie ist der Movistar-Yamaha-Pilot auf Platz 2 gelandet.

Trotzdem ist der aktuelle WM-Vierte, der 2010 und 2012 Weltmeister war, nicht restlos zufrieden.

«Viermal Zweiter, das ist nicht die beste Bilanz, die man sich vorstellen kann», hält der Mallorquiner fest. «Obwohl es manchmal recht kompliziert sein kann, in der MotoGP-Klasse auf Platz 2 zu fahren. Wir sind in der WM, um Rennen zu gewinnen. Wir haben in diesem Jahr noch fünf Gelegenheiten, um diesen ersten Saisonsieg sicherzustellen. Wir werden besser und besser. Wir waren bei den letzten Rennen immer konkurrenzfähig. Es ist halt schade, dass wir in Misano den falschen Vorderreifen ausgewählt haben... Aber daraus müssen wir die Lehren ziehen.»

«Aragón ist sicher nicht die beste Strecke für Yamaha. Im Vorjahr ist mir jedoch ein gutes Rennen gelungen, ich bin auf Platz 2 gelandet, auch bei den Tests 2013 waren wir hier ziemlich schnell. Der Sieg ist nicht unmöglich. Wir werden darum fighten.»

Im August gab es Diskussionen über die Frage, ob Lorenzo nach dieser mühseligen Saison seine Crew umkrempeln werde. «Aber seit dem Silverstone-GP ist klar, dass wir nichts verändern, auch Ramon Forcada als Crew-Chief wird weiter für mich arbeiten», hielt Jorge in Aragón am Donnerstag fest. «Wir haben ein gutes Betriebsklima, wir bleiben alle beisammen. Ich habe nichts auszusetzen.»

Beim Dorna-Event am Donnerstag durfte Jorge Lorenzo am Steuer eines BMW in der Stadt Alcaniz (3 km von der Aragón-Piste entfernt) den alten Stadtkurs kennenlernen, mit Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta auf dem Beifahrersitz.

«Carmelo ist auf diesem Stadtkurs 1971 und 1972 Tourenwagenrennen gefahren», erzählte Jorge. «Es war ein Vergnügen, ihn heute drei Runden lang um diesen Kurs zu chauffieren. Es war eine sehr gefährliche Piste... Wenn du in der Vergangenheit einen Fehler gemacht hast, bist du in eine Hausmauer gekracht. Es war nett, dass rund 5000  Personen rund um den alten Kurs Aufstellung genommen haben. Das war ein schöner Event.»

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