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Dani Pedrosa: «Setze mich für Winglet-Verbot ein»

Von Troy McLure
«Glücklicherweise haben wir keine Flügel am Motorrad, diese können Fahrer verletzen», warnte Repsol-Honda-Pilot Dani Pedrosa nach dem Unfall mit Andrea Dovizioso in Austin.

In der sechsten Runde des «Red Bull Grand Prix of the Americas» beförderte Dani Pedrosa den Ducati-Fahrer Andrea Dovizioso neben die Strecke. Dovizioso hatte sich verbremst und musste in Kurve 1 weit gehen. Pedrosa stürzte bereits am Kurveneingang, seine Honda schlitterte in die Ducati von Dovizioso. Der Italiener hatte Glück, denn sein Bike wurde am Hinterrad getroffen, wodurch er nicht zwischen den Maschinen eingeklemmt wurde.

«Glücklicherweise haben wir keine großen Flügel am Motorrad, diese können Fahrer verletzen. Ich setze mich dafür ein, dass sie bald verboten werden», stellte Dani Pedrosa nach dem Vorfall in Austin fest. «Denn wir haben in Argentinien gesehen, was mit Iannones Winglet passierte. Er schnitt die Onboard-Kamera von Marcs Maschine ab. Sie ist sehr fest mit dem Motorrad verbunden, wenn ein Winglet diese Verbindung abschneiden kann, dann kann er auch andere Dinge zerstören. Ich bin froh, dass Dovi in Ordnung ist und mein Bike ihn nicht verletzte.»

In der Moto2-Klasse wurden Winglets bereits verboten, 2017 müssen sie auch an den Moto3-Bikes verschwinden.

Pedrosa konnte im Rennen von Austin seinen Fahrstil besser an die Bedürfnisse der RC213V anpassen. «Ich hätte in Austin Zweiter werden können», glaubt er. «Natürlich hätte ich bis zum Ende gegen Lorenzo kämpfen müssen und es wäre abzuwarten gewesen, ob die Reifen durchhalten. Ich war nämlich auf dem weichen Hinterreifen unterwegs.»

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