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Alex De Angelis: «Die Zeit drängt, kein Plan B»

Von Kay Hettich
Findet Alex De Angelis für 2017 noch einen Platz in der Superbike-WM?

Findet Alex De Angelis für 2017 noch einen Platz in der Superbike-WM?

Nach seinem Horrorunfall beim Motegi-GP 2015 gewann Alex De Angelis in der Superbike-WM wieder an Stärke und Selbstvertrauen. Für die kommende Saison hat er jedoch nicht einmal einen Vertrag in Aussicht.

Als Zweiter im Regenrennen auf dem Lausitzring (Lauf 2) bewies Alex De Angelis eindrucksvoll, dass er das Fahren nicht verlernt hat. Ansonsten erreichte der WM-13. aber nur fünf weitere Top-10-Platzierungen und stand meistens im Schatten seines Teamkollegens Lorenzo Savadori. Während dieser mit Milwaukee Aprilia bereits die ersten Testfahrten absolviert hat, weiß De Angelis aber noch nicht, ob und wie es 2017 weitergehen wird.

Letztendlich klammert er sich an Ioda-Boss Giampiero Sacchi. «Ich stehe im Stand-by», sagte der 32-Jährige aus Rimini bei GPone. «Giampiero und ich arbeiten am Budget. Ich würde gerne mit Aprilia weitermachen; Kontinuität wäre schön. Auch mein Cheftechniker Noccioli würde gerne mit mir weitermachen, aber die Zeit verrinnt und es besteht die Gefahr, dass sie jemand anderen finden. Das Team muß abwägen.»

De Angelis weiß, verlassen kann er in der jetzigen Phase auf nichts und niemanden. «Ich bin alles andere als entspannt», gibt der San Marinese zu. «Es ist Dezember und die Zeit drängt. Ich will nicht optimistisch sein, denn es könnte auch unschön enden. Pessimistisch bin ich auch nicht, doch ich höre mich um und arbeite an einem Plan B und C. Mein Ziel ist in der Superbike-WM zu bleiben. Wenn das nicht möglich ist, werde ich die beste Option wählen.»

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