MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Neil Hodgson: «Rea wird der nächste Fogarty»

Von Kay Hettich
Neil Hodgson und Jonathan Rea trafen sich beim Wintertest in Jerez

Neil Hodgson und Jonathan Rea trafen sich beim Wintertest in Jerez

Weltmeister Jonathan Rea jagt seinen dritten Titel in Folge und hat die ersten vier Rennen 2017 gewonnen. Neil Hodgson, Weltmeister von 2003, sieht bereits die Erfolge von Legende Carl Forgarty wackeln.

In der Superbike-WM ist es die Dekade der Briten, allen voran Jonathan Rea drückt der seriennahen Motorradweltmeisterschaft derzeit seinen Stempel auf. Nach zwei gewonnenen Weltmeisterschaften 2015 und 2016 führt der 30-jährige Kawasaki-Pilot die Gesamtwertung auch 2017 bereits wieder an – mit vier Siegen aus vier Rennen!

Für Neil Hodgson, mit Ducati selbst 2003 Superbike-Weltmeister geworden, ist Rea schon jetzt der legitime Nachfolger von Superbike-Legende Carl Fogarty, den mit vier WM-Titeln bisher erfolgreichsten Piloten aller Zeiten.

«Jonathan wird der nächste Fogarty», gab sich Hodgson gegenüber GPOne.com überzeugt. «Er hat ein großartiges Team hinter sich und ein ausgezeichnetes Motorrad, mit dem er sein ganzes Talent und seinen Speed zeigen kann. Mit einem Motorrad, das ihm würdig ist, könnte er auch in der MotoGP schnell sein – damit meine ich ein Werksmotorrad.»

Für das britische TV kommentiert Hodgson die Rennen der MotoGP, seine Wurzeln liegen aber in der Superbike-Szene. «Aber meine ersten Jahre waren hart, denn ich kam von den Zweitaktern und jeder hielt mich für das neue Talent», sagte Hodgson heute. «Dann fuhr ich mit der Werks-Ducati auf Strecken, die ich überhaupt nicht kannte und hatte Gegner wie Kocinski oder Fogarty. Dass Foggy mein Teamkollege war, war dabei sicher keine Hilfe. Er war der König, der Star und ein mehrfacher Champion – und dazu ein Brite wie ich.»

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