MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Gestürzter Leon Haslam: «Machte keinen Fehler»

Von Kay Hettich
Leon Haslam

Leon Haslam

Seinen Einstand als Kawasaki-Werkspilot hatte sich Leon Haslam anders vorgestellt. Im Kampf um eine Podestplatzierung im ersten Rennen der Superbike-WM 2019 auf Phillip Island stürzte der Brite.

Nach drei Jahren in der Britischen Superbike Serie kehrt Leon Haslam als BSB-Champion mit dem Kawasaki-Werksteam an der Seite des vierfachen Weltmeisters Jonathan Rea in die Superbike-WM 2019 zurück. Der Brite scheint schneller als je zuvor und bot Rea im ersten Rennen auf Phillip Island Paroli. Mehrfach überholte Haslam den Dominator der vergangenen vier Jahre und lag unmittelbar vor ihm, als er in Runde 13 in Kurve 4 plötzliche stürzte.

Haslam ist ratlos.

«Wir haben noch nicht herausgefunden, warum ich stürzte. Ich habe überhaupt nicht attackiert und war ziemlich entspannt», grübelte der 35-Jährige. «Ich habe eigentlich nur versucht, so wie Johnny, die Reifen zu schonen. Wenn ich zu Druck gemacht hätte oder einen massiven Fehler gemacht hätte, würde ich den Crash akzeptieren. Also müssen wir die Daten analysieren, um zu verstehen, warum das Vorderrad die Haftung verlor.»

Übrigens: Haslam fuhr auf Phillip Island zwei seiner insgesamt fünf Laufsiege ein. 2010 mit Suzuki sowie 2015 mit Aprilia.

Beim Saisonauftakt hatte sich der Kawasaki-Pilot mindestens eine Podiumsplatzierung ausgerechnet. «Wir wissen, dass wir ein gutes Tempo haben», betonte Haslam. «Das ganze Wochenende war sehr gut, selbst noch nach meinem Ausrutscher. Das ist zwar positiv, im Moment ist der Sturz aber noch eine bittere Pille.»

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