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Lausitzring reagiert auf Kritik der SBK-WM-Piloten

Von Esther Babel
Die Piloten aus der IDM haben sich längst an die Wellen auf dem Lausitzring gewöhnt

Die Piloten aus der IDM haben sich längst an die Wellen auf dem Lausitzring gewöhnt

Ende Juli testeten einige Superbike-WM-Teams auf dem Lausitzring, um sich auf den deutschen WM-Event Mitte September vorzubereiten. «Die Strecke ist schön, hat aber eindeutig zu viele Wellen», kritisierte Chaz Davies.

Vizeweltmeister Chaz Davies fuhr mit seiner Ducati 1199 Panigale in 1:37,0 min Bestzeit und war damit deutlich schneller als alle bisherigen Rekorde. «Priorität hatte, die Rennstrecke zu lernen», erklärte der Waliser nach dem Test. «Sie macht mehr Spaß als ich dachte, muss aber renoviert werden. Speziell die Wellen machen es nicht einfach, sie zu lernen.»

Der Streckenbetreiber ist sich der angezeigten Wellen bewusst. «Aber renovierungsbedürftig ist der Lausitzring sicher nicht», so der Kommentar. «Auch beim Test haben sie ja eine gute Abstimmung gefunden, sonst hätte Davies nicht so schnell fahren können. Sicherlich ist die Strecke anspruchsvoll in Sachen Fahrwerkseinstellung und man wird in dem Bereich etwas mehr gefordert.»

Vor gerade mal zwei Jahren wurden zahlreiche Passagen auf dem Lausitzring frisch asphaltiert – einige wellige Ecken sind noch übrig. «Aber da müssten man einige 100.000 Euro in die Hand nehmen», meint der Hausherr. «Diese Strecke komplett neu zu asphaltieren, würde einen siebenstelligen Betrag kosten. Es wird ein spezieller Belag benötigt, das Wasser muss ablaufen. Da kann man jetzt nicht einfach drüber asphaltieren.»

«Man sollte die Wellen nicht dramatisieren», erklärt der Streckenbetreiber. «Es liegt nicht am Unterbau. Es sind keine großen Wellen, sondern eher kleine, die dadurch entstanden sind, dass die Autos den Asphalt in diesen Zonen zusammenschieben.»

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