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Scott Nicholls’ Hass-Liebe mit dem Speedway-GP

Von Katja Müller
Diese Prügelszene mit Sayfutdinov machte Nicholls berühmt

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Kurz vor seinem Wildcard-Einsatz beim britischen GP in Cardiff am kommenden Samstag erzählt Scott Nicholls, warum er nicht mehr als Vollzeitkraft dabei sein möchte.

Nicholls, der am 30. Juli seinen siebten Britischen Meistertitel gewinnen konnte, war von 2002 bis 2009 ein fester Bestandteil des Speedway-GP. 2009 wurde er Neunter und verpasste damit die automatische Qualifikation für die folgende Saison.

Auf die Frage, ob er den GP vermisst, antwortete Nicholls: «Ja, das tue ich. Allerdings nur ein bisschen. Eigentlich war es eine Erleichterung nicht mehr dabei zu sein, denn der Druck war enorm hoch, vor allem, wenn es mal nicht so gut lief. Die letzten Saisons, in denen ich dabei war, liefen nicht so, wie ich das wollte. Das hat mich runtergezogen, Speedway machte mir plötzlich keinen Spass mehr. Speedway-Profi kann der einfachste und beste Job auf der Welt sein – wenn es dir Spass macht. Wenn nicht, dann wird es ziemlich hart. Jetzt bin ich etwas älter und weiser und kann alles etwas differenzierter betrachten. Auch meine Prioritäten haben sich geändert – meine Frau Sophie und meine Tochter Maya kommen jetzt an erster Stelle.»

«Nur manchmal, wenn ich die Rennen im Fernsehen sehe, denke ich, dass es cool wäre, dabei zu sein», ergänzt der 34-Jährige. «Dieser Wunsch ist aber nicht stark genug, um mich genügend für die einzelnen Qualifikationsrunden zu motivieren. Sollte sich der Wunsch verstärken, werde ich natürlich alles daran setzen in den GP zurückzukehren und dort auch erfolgreich zu sein. Ich bin mir sicher, wenn alles gut läuft, wäre ich das auch.»

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