MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Von Mark Loram gut beraten

Von Jan Sievers
Sei Neuestem Berater: Mark Loram

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Seit Anfang des Jahres ist Rob Lyon Teammanager der britischen Speedway-Nationalmannschaft. Bereits jetzt ziehen viele den Hut vor seinem Langzeitplan.

Es klang zunächst nach einem Skandal, dass Lee Richardson und Scott Nicholls nicht für das Semifinale der Team-WM auf heimischen Grund aufgestellt waren.

Richardson ist seit Jahren eifriger Punktesammler in den drei grossen Speedwayligen in Polen, Schweden und England. Sogar im Grand Prix war er bereits Fixstarter, eine Nominierung für den WM-Auftakt in Peterborough schien so sicher wie das Amen in der Kirche.

Die Entscheidung, Nicholls auf der Bank schmoren zu lassen, war hingegen nachvollziehbar. Der Teamkollege von Tobias Kroner bei den Ipswich Witches ist derzeit der schlechteste Fahrer im Speedway-Grand-Prix. Aber auch im Ligabetrieb ist seine bisherige Saisonbilanz schlecht.

Hinter der Entscheidung beide international erfahrenen Piloten zuschauen zu lassen, stand der neue Teammanager Lyon. Sein Langzeitplan sieht vor, die jungen Talente nach vorne zu bringen. «Es ist ein längerfristiger Plan. Wir wissen, wo wir als Team stehen. Wir wissen aber auch, dass wir eine Menge junge und aufregende Fahrer haben, die in den nächsten drei bis vier Jahren noch einen Schritt nach vorne machen können», erläuterte er seinen Plan im Februar.

Lyon war klar, dass er durch die Nicht-Nominierung des erfahrenen Duos in Peterborough auf keinen Fall den Sieg, der die direkte Qualifikation für das WM-Finale bedeutet, aufs Spiel gesetzt hat - dieser war so oder so gegen Polen und Australien nicht drin.

Anstatt Richardson und Nicholls warf Lyon lieber einen Mix aus dem Britischen Meister und GP-Pilot Chris Harris (26) sowie den aufstrebenden Danny King (22), Edward Kennett (22), Lewis Bridger (19) und Tai Woffinden (18) ins Rennen. Und die Jungen fuhren nicht nur mit, sondern kämpften ihrer Herkunft entsprechend wie Löwen.

Chris Harris machte einen ordentlichen Job, und brachte die Briten nach einer 6-Punkte-Joker-Fahrt sogar dem Führungs-Duo näher.

Daniel King war die Überraschung des Abends. Sein spektakulärer Fahrstil trieb ihn immer wieder nach vorne, am Ende holte er 9 Punkte. Auch er war von dem Konkurs von Eskilstuna in der schwedischen Liga betroffen. Mit Vargana Norköpping hat er in dieser Woche einen neuen Arbeitgeber gefunden.

Rob Lyon hat für das Team GB nicht nur bei den Fahrern neues Personal engagiert. Mark Loram und Chris Louis gehören zu seinem Beraterstab. Loram befürwortete die Entscheidung des Teammanagers auf die Jugend zu bauen. «Es geht nicht um das Rennen in Peterborough, sondern um die Zukunft des britischen Speedway-Sports. Für die Jungs ist es sehr wichtig, solche Rennen zu fahren, um internationale Erfahrung zu sammeln», brachte es der Ex-Weltmeister auf den Punkt.

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