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Günther Bauer: Wie er den Russen in Inzell hilft

Von Jan Sievers
Verstehen sich gut: Günther Bauer (2.v.l.) und Dmitri Koltakov (Mitte)

Verstehen sich gut: Günther Bauer (2.v.l.) und Dmitri Koltakov (Mitte)

Günther Bauer und WM-Leader Dmtri Koltakov bereiten sich zusammen auf den Eisspeedway-Grand-Prix in Inzell vor. Der Deutsche feierte in Assen seine beste Saisonleistung, der Russe steht vor seinem ersten WM-Titel.

Für Günther Bauer und Dmtri Koltakov ist der Eisspeedway-Grand-Prix von Assen in bester Erinnerung. Der Deutsche Meister präsentierte sich in blendender Verfassung und raste, wieder mit seinem besten Motorrad ausgestattet, an beiden Tagen ins Halbfinale. Das Bike vom Almaty-GP hatte er wieder unterm Hintern und prompt lief es erneut wie am Schnürchen.

«Eigentlich hätte ich es schon in Berlin bei der Team-WM fahren wollen, doch leider ist beim Rücktransport aus Kasachstan etwas schief gelaufen, sodass ich erst in Assen wieder mit ihm fahren konnte», sagte Bauer zu SPEEDWEEK.com. «Das Rennen hat riesig Spaß gemacht, da es so lief wie ich es mir vorgestellt habe, das Bike hat wie in Kasachstan perfekt funktioniert, auch der Fahrer war ganz gut drauf.»??

Nicht minder zufrieden mit dem Ausgang des Großen Preis’ der Niederlande am vergangenen Wochenende ist Dmtri Koltakov. Der 24-jährige Mann aus Ufa konnte zwei Rennen vor Ende der WM-Serie seine Führung erheblich ausbauen und liegt mittlerweile komfortable 21 Punkte vor dem Zweitplatzierten Igor Kononov. Bei nur noch 42 zu vergebenen Punkten sollte sein erster WM-Titel ein Kinderspiel sein.

Koltakov fuhr im Anschluss an den Assen-GP zu Günther Bauer nach Reit im Winkl, um seine Bikes für das am kommenden Wochenende stattfindende GP-Finale in Inzell vorzubereiten. «Noch ist nichts entschieden, mir fehlen ein paar Punkte bis zum Titel, es liegt noch Arbeit vor mir», sagte Koltakov, der gelassen an die letzten beiden WM-Läufe in den bayerischen Alpen herangehen kann. «Ich bin Günther sehr dankbar, dass ich seine Werkstatt nutzen kann, so können wir alles perfekt vorbereiten.»

Am Samstag und Sonntag steigt in Inzell das Eisspeedway-WM-Saisonfinale. Während der Kampf um den WM-Titel unter normalen Umständen bereits entschieden ist, geht es heiß her um die weiteren Medaillen. Igor Kononov, Dmtri Khomitsevich und Noch-Weltmeister Daniil Ivanov liegen nur einen Punkt auseinander und streiten um die letzten beiden Edelmetalle.

Auch für die deutsche Nummer 1 Günther Bauer ist Verbesserungspotenzial vorhanden: Nach dem Sturz-Festival bei den Russland-GP ist der Bayer im Aufwind. Derzeit WM-Elfter, sind die Klatovsky-Brüder nur jeweils einen Punkt vor ihm.

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