Formel 1: Keine Strafe für Lewis Hamilton

Renault: Clio-Edition Kevin Magnussen kein Hinweis

Von Mathias Brunner
Kevin Magnussen (vorne), Joloyn Palmer (links) und Esteban Ocon (rechts) in Monaco

Kevin Magnussen (vorne), Joloyn Palmer (links) und Esteban Ocon (rechts) in Monaco

​In Dänemark war die Freunde gross: Ist eine «Edition Kevin Magnussen» des Renault Clio nicht ein klarer Hinweis für einen neuen Vertrag des Formel-1-Piloten? Offenbar leider nicht.

Noch immer hat Renault nicht verraten, wer 2017 im zweiten gelben Werksrennwagen neben Nico Hülkenberg sitzt. Viele Wochen stand der junge Esteban Ocon gewissermassen auf Pole-Position für diesen Platz, aber die Anzeichen mehren sind, dass der Formel-3-Champion von 2014 und GP3-Meister von 2015 eher bei Force India andocken wird. Oder bei Manor bleibt. Offenbar ist die Renault-Teamleitung zur Überzeugung gelangt, dass es wenig Sinn macht, einen so talentierten Fahrer zwei Jahre lang auszubilden und dann an Mercedes-Benz abtreten zu müssen. Denn Ocon ist auf Jahre hinaus Mercedes-Junior und soll 2019 einen Platz von Lewis Hamilton oder Nico Rosberg bekommen. Eine Option von Renault auf Ocon läuft in dieser Woche aus.

Kevin Magnussen besitzt ein Angebot, für die kommende Saison zu bleiben, an der Seite von Nico Hülkenberg. Doch Jolyon Palmer hat sich an den letzten Rennwochenenden gesteiert, nun kursieren bei Renault wieder Zweifel. Der Däne hätte durchaus eine Alternative: Der US-amerikanische Haas-Rennstall will den früheren McLaren-Piloten für zwei Jahre verpflichten, anstelle von Esteban Gutiérrez.

In Dänemark war nun die Freude gross, als bekannt wurde: Demnächst kommt ein Sondermodell des Renault Clio auf den Markt, die Edition Kevin Magnussen. Ist das nicht ein untrüglicher Hinweis darauf, dass der Däne ein weiteres Jahr lang Renault fährt?

Offenbar nicht: Denn die Idee dieser Sonder-Edition ist nicht in Paris entstanden, sondern in Kevins Heimat. Im vergangenen Frühling wurde ein Abkommen mit Magnussen getroffen, wonach der flotte Clio-Flitzer seinen Namen tragen wird. Mit einem neuen Formel-1-Vertrag hat das herzlich wenig zu tun.

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