MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Nico Rosberg glaubt nicht an Ferrari-Titel

Von Andreas Reiners
Sebastian Vettel und Nico Rosberg

Sebastian Vettel und Nico Rosberg

Nico Rosberg setzt im Titelkampf der Formel 1 auf sein Ex-Team Mercedes. Der Deutsche glaubt, dass Ferrari im Entwicklungsrennen keine Chance hat.

Die Formel 1 befindet sich in der Sommerpause, erst in zwei Wochen geht das Titelduell zwischen Sebastian Vettel und Lewis Hamilton in die nächste Runde. Neun Rennen sind noch zu fahren, und Vettel hat einen Vorsprung von 14 Punkten vor dem Briten.

Aber: Der amtierende Weltmeister Nico Rosberg geht nicht davon aus, dass Vettel und Ferrari auch den Titel holen werden. Ferrari habe über den Winter zwar einen tollen Job gemacht, sagte Rosberg der Sport Bild. «Aber jetzt wird es ein Entwicklungsrennen. Da tue ich mich schwer zu glauben, dass Ferrari mithalten kann.»

Bereits nach Silverstone hatte er gedacht: «Das war’s jetzt. Dass Ferrari in Ungarn noch mal so zurückgeschlagen hat, hat mich überrascht. Spa müsste aber wieder voll die Mercedes-Strecke sein. Da dürfte Ferrari kaum eine Chance haben.»

Was Rosberg überrascht hat: Der Wutausbruch von Sebastian Vettel beim GP in Baku. Damals hatte sich der Deutsche einen Rempler gegen seinen WM-Rivalen geleistet. Wobei Rosberg nur von der «Extremität» der Aktion überrascht war.

Denn: «Man weiß es ja von ihm, dass er seine Emotionen nicht im Griff hat. Letztes Jahr hat er in Mexiko den Rennleiter über Funk beschimpft.» Wir erinnern uns: Vettel schickte damals «Grüße» («Fuck you, Charlie») an Rennleiter Charlie Whiting, Max Verstappen betitelte er als «Bastard».

Dieses Verhalten muss aber keinesfalls negativ sein, im Gegenteil. «Diese dicke Haut, die Konsequenzen eines solchen Handelns zu tragen, das ist auch eine Stärke von Sebastian. Kurzfristig und in dem Moment mag das schwach wirken – über eine ganze Saison hinweg kann diese Abgebrühtheit den Unterschied machen. Der Grundcharakter ist allen Widerständen zum Trotz auf Sieg gepolt –

das kann nicht schaden», meint Rosberg.
Nach elf von 20 Saisonrennen führt Vettel in der Fahrer-WM mit 202 Punkten vor Hamilton (188) und dem zweiten Mercedes-Piloten Valtteri Bottas (Finnland/169).

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