MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Fernando Alonso: «Werden wohl Probleme bekommen»

Von Andreas Reiners
Fernando Alonso

Fernando Alonso

Fernando Alonso war durchaus zufrieden. Platz zehn für ihn, Rang sieben für seinen Teamkollegen Stoffel Vandoorne: Es sieht nach Punkten für McLaren-Honda aus, oder?

McLaren-Honda zeigt sich auch im Vorfeld des 15. Saisonrennens in Malaysia durchaus verbessert. In den Trainings sahen Fernando Alonso und Stoffel Vandoorne durchaus nicht so schlecht aus. Im Qualiyfing dann kämpfte sich das Duo in Q3 und landete schließlich auf den Startplätzen sieben (Vandoorne) und zehn (Alonso).

«Ich bin zufrieden, es ist ein gutes Zeichen, bislang ist es ein positives Wochenende, auch für das Team. Die Performance ist da», sagte Alonso. Auch wenn er etwas überraschend trotz eines Updates an seinem Auto hinter Vandoorne landete, bei dem das Update nicht verbaut war. Dabei hatte das Update am Freitag noch funktioniert. «Heute tat es das nicht. Ich fürchte, ich muss das, was ich gestern gesagt habe, revidieren. Es ging um Hundertstelsekunden und wir liegen in derselben Zehntelsekunde ganz unten.»

Was das Rennen betrifft, ist Alonso eher pessimistisch, er schaut mehr nach hinten als nach vorne. «Es wird hart und schwierig, es ist alles sehr eng bis Platz 14. Unsere Rennpace ist nicht immer so stark wie im Qualifying, das ist bekanntlich unser Schwachpunkt. Deshalb werden wir wohl Probleme bekommen», sagte der Spanier.

Nicht zu vergessen: Von hinten wird ja noch Sebastian Vettel kommen, der von Startplatz 20 aus ins Rennen gehen wird. Oder kann Alonso den viermaligen Weltmeister bei seiner Aufholjagd in Schach halten? «Na klar werde ich ihn hinter mir halten», scherzte Alonso. «Nein, im Ernst. Ich denke, das wird unmöglich werden.»

Er wird in der kommenden Nacht vor allem zum Wettergott beten. «Vielleicht gibt es ein bisschen Regen, was die Sache für uns auf jeden Fall besser machen wird. Wir haben nichts zu verlieren. Bleibt es trocken, werden wir versuchen müssen, die Punkte zu verteidigen», sagte er.

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