MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Nico Hülkenberg: «Die grossen Drei wollen mich nicht»

Von Vanessa Georgoulas
Nico Hülkenberg will mit Renault an die Spitze kommen

Nico Hülkenberg will mit Renault an die Spitze kommen

Nico Hülkenberg gehört zu den besten Piloten im Feld der Königsklasse. Trotzdem gab es für ihn bisher keine Gelegenheit, zu einem der drei Top-Teams zu wechseln. Damit rechnet der Deutsche auch nicht mehr.

Renault-Ass Nico Hülkenberg rechnet nicht mehr mit einem Wechsel zu einem der drei Top-Teams Ferrari, Red Bull Racing und Mercedes. Dies erzählte der Emmericher vor dem Start zum zwölften Rennwochenende auf dem Hungaroring im Fernseh-Interview mit den britischen Kollegen von Sky Sports F1.

Der Deutsche, der aktuell den siebten WM-Rang belegt und damit «Best of the Rest» hinter den sechs Piloten der grossen Drei ist, glänzte zuletzt in seinem Heimspiel auf dem Hockenheimring mit einer fehlerfreien Fahrt. Für diese wurde er mit dem fünften Rang und zehn Zählern belohnt.

Hülkenberg, der in seiner GP-Karriere bereits mehrmals mit einem Wechsel zu einem Top-Team in Verbindung gebracht wurde, erklärte: «Realistisch betrachtet bin ich skeptisch, dass es noch dazu kommen wird, dass ich zu einem der drei grossen Teams stossen werde.»

«Es gibt nur eine begrenzte Anzahl Chancen, die sich dir während deiner Karriere bieten, und ich habe auch nicht das Gefühl, dass sie scharf darauf sind, mich zu holen, die wollen mich nicht», fügte er gewohnt nüchtern an. «So sieht die Realität derzeit aus, denke ich.»

Statt von einem Cockpit bei den Roten, den Silberpfeilen oder den Bullen zu träumen, will Hülkenberg lieber mit seinem Renault-Werksteam Erfolge feiern. «Ich bin sehr interessiert daran, mit Renault nach vorne zu kommen und Grosses zu erreichen», betonte er kämpferisch.

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