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Pierre Gasly (AlphaTauri-Honda): «Ich huste schon»

Von Agnes Carlier
Pierre Gasly

Pierre Gasly

​Der Franzose Pierre Gasly kommt am Thema Coronavirus nicht vorbei. Der WM-Siebte von 2019 sagt: «Ich huste schon, mein Hals kratzt ein wenig. Aber alles ist in Ordnung. Ich freue mich, wenn es losgeht.»

Wie sensibel die Menschen geworden sind. Der leiseste Huster, ein einziges Niesen, schon geistert der Begriff Coronavirus durchs Hirn. AlphaTauri-Honda-Pilot Pierre Gasly sagt in seiner Medienrunde: «Ich huste schon, mein Hals kratzt ein wenig. Aber alles ist in Ordnung. Ich freue mich, wenn es losgeht.»

«Was das Thema Corona angeht, so versuche ich, nicht über den Moment hinauszudenken. Ich will gar nicht wissen, was morgen alles auf uns zukommen kann. Es ist wirklich eine merkwürdige Situation. Da gibt es so viele Aspekte, über die wir sprechen könnten. Aber ich will mich bewusst auf meine Aufgabe konzentrieren, und die heisst – in Melbourne ein gutes Rennwochenende zeigen.»

«Niemand kann sagen, was alles noch passiert. Alleine in den vergangenen Tagen haben sich die Ereignisse förmlich überstürzt. Ich möchte nicht zu viel Energie investieren, mich mit all dem zu befassen.»

«Klar haben alle Menschen Sorgen, auch ich. Es ist ein beunruhigender Gedanke sich vorzustellen, was da noch alles auf uns zukommt in den nächsten Wochen und Monaten. Vorderhand sind wir hier in Melbourne und versuchen, das Beste aus der Situation zu machen.»

Reden wir also über den Sport. Wo sieht der Sensations-Zweite des Brasilien-GP das AlphaTauri-Honda-Team? Gasly weiter: «Du kannst so hart arbeiten, wie du willst, letztlich geht es dir als Racer nie schnell genug. Uns ist klar, dass wir eine sehr gute Saisonvorbereitung hinter uns haben. Die Standfestigkeit stimmt.»

«Was die direkten Gegner angeht, so schätze ich Racing Point als sehr stark ein, ich glaube, auch Renault und McLaren werden gut sein. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, in jedem Rennen mit beiden Autos in die Punkte zu fahren. Uns ist klar, dass dies eine starke Ansage ist. Dazu muss an einem Rennwochenende alles passen, und dazu müssen wir im Verlaufe der Saison effizient entwickeln. Wir müssen auch Gelegenheiten nutzen, so wie uns das 2019 mit Daniil in Hockenheim gelungen ist und mit mir in Brasilien.»

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