MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Lewis Hamilton: «Wie Michael Schumacher und Vettel!»

Von Vanessa Georgoulas
Lewis Hamilton: «Formel 1 ist nicht wie Tennis oder Golf»

Lewis Hamilton: «Formel 1 ist nicht wie Tennis oder Golf»

Formel-1-Champion Lewis Hamilton wendet sich in seiner BBC-Kolumne an seine Kritiker und betont: «Alle Top-Piloten – auch Michael Schumacher und Sebastian Vettel – fuhren während ihrer dominanten Phase in guten Autos.»

Es ist nichts Neues, dass Formel-1-Piloten auch an der Spitze der WM-Tabelle harte Kritik einstecken müssen. Was der frühere Dauersieger Sebastian Vettel mit einem breiten Lächeln ertrug, muss nun auch Champion Lewis Hamilton über sich ergehen lassen.

Denn der Mercedes-Pilot gibt seit über einem Jahr das Tempo in der Königsklasse vor – 2014 siegte er in elf der 19 Grands Prix, in diesem Jahr hat er sieben der zwölf absolvierten Formel-1-Läufe als Erster beendet.

In Monza kreuzte er die Ziellinie gar stolze 25 Sekunden vor seinem ersten Verfolger Vettel. Das sorgt nicht nur für Applaus, manch ein Anhänger der höchsten Motorsport-Klasse winkt mit Verweis auf die Überlegenheit der Mercedes-Antriebseinheiten ab, wenn es um die Fahrqualitäten des zweifachen Weltmeisters geht.

Das geht auch an Hamilton nicht spurlos vorbei, und der 30-Jährige aus Stevenage, der an diesem Wochenende die 41 GP-Siege seines Idols Ayrton Senna einstellen könnte, betont in seiner BBC-Kolumne: «Ich möchte mich auf die Kritik zu meiner Position bei Mercedes und unsere starke Leistung als Team beziehen, die ich von Zeit zu Zeit höre. Einige sagen: Nun, er sitzt im besten Auto – natürlich gewinnt er. Doch wenn ich das höre, dann denke ich mir immer, dass die nicht wissen, worum es geht.»

Hamilton erklärt: «Alle Top-Piloten – auch Michael Schumacher und Sebastian Vettel – waren während ihrer dominanten Phase in grossartigen Autos unterwegs. Die Leute müssen das einfach hinnehmen. Motorsport ist nicht wie Tennis oder Golf, bei denen die Ergebnisse nur auf die Leistung des Athleten zurückgehen.»

Der 40-fache GP-Sieger fügt an: «Aber es gibt dennoch deutliche Unterschiede zwischen den Fahrern. Diese können auf der Strecke auch nur eine Zehntelsekunde auf eine Runde ausmachen. Doch in unserer Welt ist das ein Vermögen wert. Denn die Teams geben Millionen aus, um diese Zehntel auf der Strecke zu finden.»

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