MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Mercados nächster Nuller schon fix durch Doppel-Date

Von Esther Babel
Leandro Mercado am Sachsenring

Leandro Mercado am Sachsenring

Wenn im August die IDM Superbiker ihre Reise an den Red Bull Ring antreten, wird der Argentinier vom Team Kawasaki Weber Motos nicht dabei sein. Stattdessen fährt er in Suzuka die Langstrecken-WM.

Leandro Mercado war vor der Saison nicht zwingend ein Titelkandidat in der IDM Superbike, doch eine gewissen Mitsprache war vom Argentinier zu erwarten, der nach seiner Zeit in der Superbike-Weltmeisterschaft beim IDM Superbike Team Kawasaki Weber Motos unterzeichnet hatte. Punkte gab es für Mercado noch keine, nachdem er sich bei einem Sturz im Training zum IDM-Auftakt auf dem Sachsenring den linken Mittelhandknochen gebrochen hatte.

Der nächste Nuller ist ebenfalls schon vorprogrammiert. Wenn am ersten August-Wochenende die IDM Superbike auf dem Red Bull Ring in Österreich gastiert, ist die Langstrecken-WM beim Acht-Stunden-Rennen im japanischen Suzuka unterwegs. Und in Suzuka wird Mercado seinen WM-Verpflichtungen für das Team Viltais nachkommen. Der Argentinier hatte sich bereits für den Japan-Auftritt entschieden, kurz nachdem die Terminverschiebung durch die EWC-Orga und damit die Kollision mit dem IDM-Date klar wurde.

«Wir haben nicht geplant, einen Ersatzfahrer an den Red Bull Ring zu schicken», erklärt IDM-Teamchef Emil Weber. «Wir werden also ziemlich sicher zu Hause bleiben. Solch eine Termin-Kollision ist für die Investition wie in unser Team natürlich nicht ideal.» Weber ist sich mit Teamchef-Kollege Werner Daemen, den ähnliche Sorgen plagen, einig. «Man hätte wegen der Situation mit den Suzuka-Piloten ein Streichresultat andenken können. Das wäre der Meisterschaft angemessen gewesen.»

Doch die IDM-Organisatoren hatten die Idee eines Streichresultates verworfen.

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