MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

3C-Carbon Ducati bekommt Werksunterstützung

Von Ivo Schützbach
Max Neukirchner war nicht erste Wahl von Ducati Bologna für die IDM Superbike. «So lange er gewinnt, sind wir glücklich», sagt Ducatis Superbike Direktor Ernesto Marinelli.

Max Neukirchner und der Spanier Javier Fores bestreiten für das bayerische Team 3C-Carbon Ducati die IDM Superbike 2014. Dafür erhalten sie reichlich Unterstützung vom Ducati-Werk in Bologna. «Es gibt eine enge Zusammenarbeit zwischen Ducati Corse und 3C, das Team erhält auch Personal von uns», verriet Ducatis Superbike Direktor Ernesto Marinelli SPEEDWEEK.com. «Die Menschen bei 3C sind großartig. Seit Mitte letztem Jahr haben wir über diese Idee gesprochen, sie haben einige Wildcard-Einsätze absolviert.»

«Ich würde 3C nicht als Werksteam bezeichnen, aber als werksunterstütztes Team», so Marinelli. «Ducati ist schon immer an allen nationalen Meisterschaften interessiert. In der IDM hat uns aber eine Partnerschaft gefehlt, wie wir sie zum Beispiel mit Barni in der Italienischen Meisterschaft haben. Wir haben versucht, so eine Beziehung auch für die IDM aufzubauen – erfolglos. Unsere Zusammenarbeit mit Hertrampf war anders, die Voraussetzungen waren andere. Als 3C auf uns zukam, sahen wir deren großes Interesse. Es war nicht schwierig einen Vertrag zu schließen, mit dem beide Seiten zufrieden sind. Wir werden eine sehr starke Teamstruktur haben, alle Voraussetzungen sind gegeben. Der 3C-Chef ist sehr fokussiert und hingebungsvoll.»

Das Fahrerduo Neukirchner/Fores war nicht erste Wahl. Ducati hätte gerne einen Italiener wie Ayrton Badovini, Matteo Baiocco, Niccolò Canepa oder Lorenzo Lanzi im Team gesehen. Inzwischen hat sich Marinelli mit dem Deutschen und dem Spanier arrangiert. «Ich bin glücklich, so lange sie gewinnen», meinte er vielsagend.

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