MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Cal Crutchlow (Sturz): «Bin stolz auf meine Saison»

Von Günther Wiesinger
Cal Crutchlow mit Crew-Chief Beefy Bourguignon

Cal Crutchlow mit Crew-Chief Beefy Bourguignon

LCR-Honda-Pilot Cal Crutchlow leistete sich beim 18. Grand Prix den siebten Rennsturz.

Cal Crutchlow versenkte seine LCR-Honda beim Valencia-GP in der 17. Runde im Kiesbett, er lag an achter Stelle und kam an Aleix und Pol Espargaró nicht vorbei.

Trotzdem hat der 31-jährige Brite seine zweitbeste MotoGP-Saison nach 2013 vorgelegt, er hat zwei Siege eingefahren und zwei zweite Plätze, er ist auf dem siebten Gesamtrang gelandet, den sechsten sicherte sich Dani Pedrosa.

«Unsere Saison ist noch nicht vorbei, ich habe noch zwei Testtage vor mir. Man kann also nicht behaupten, ich hätte die Saison mit einem Sturz abgeschlossen... Ich wechselte zwar weder das Team noch das Fabrikat, trotzdem sind das noch zwei wichtige Tage für uns.»

«Natürlich bin ich enttäuscht von diesem Rennen, wir hatten hier das ganze Wochenende über Mühe. Ich habe mich nie wohl gefühlt. Trotzdem habe ich mir einen Top-6-Platz zugetraut. Im Rennen wurde gleich nach dem Start augenscheinlich, dass ich nicht genug pushen konnte. Ich nahm den neuen, harten Vorderreifen mit dem neuen Profil, das ist die 2017-Variante. Es war vom Beginn an ein Desaster... Ich konnte an den Spitzenleuten nicht dran bleiben. Doch als ich meinen Rhythmus gefunden hatte, ging es besser. Doch ich konnte nur allein fahren. Ich machte Fehler, denn wir verloren beim Beschleunigen, außerdem konnte ich nicht spät genug bremsen. Es kam aber die Zeit, wo ich pushen wollte, wo ich mich mit den Vorderleuten anlegen wollte. Denn mir war aufgefallen, dass wir näher an Dovi heran rückten. Pol hat sich Dovi noch geschnappt, vielleicht hätte ich auch auf Platz 6 vorrücken können.»

Crutchlow weiter: «Aber dann habe ich vor der Zielkurve einen Fehler gemacht, ich bin übers Vorderrad weggerutscht. Ich hatte zu Beginn des Rennens kein Gefühl für den Vorderreifen, bei Rennmitte wurde die Situation besser. Dann ist der Crash passiert. Es ist die alte Story, ich habe das 2015 und 2016 schon oft genug erzählt, Wir müssen die Nachteile des Bikes kompensieren, weil wir beim Bremsen und Beschleunigen so viel Zeit verlieren. Dani ist an diesem Wochenende zweimal übers Vorderrad weggerutscht. Das passiert bei Dani sehr selten... Aber ich kann das Ergebnis von heute nicht mehr ändern. Ich wollte die Saison nicht so beenden. Aber ich bin stolz auf meine Saison und ich bin stolz auf mein Team. Wir haben gute Leistungen gebracht, wenn man berücksichtigt, welches Material wir hatten. Aber ich kann nach diesen drei Tagen hier in Valencia sagen: Unser Chassis passt nicht gut zu dieser Strecke.»

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