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Marc VDS: Marc van der Straten zahlt bis Ende 2021

Von Günther Wiesinger
Der belgische Bier-Milliardär Marc van der Straten (Marc VDS) wird die GP-Teams in der Moto2 und Moto3 zumindest bis Ende 2021 weiter betreiben. Das wurde vertraglich vereinbart.

Das belgische Marc VDS-Team kämpft 2017 nicht nur um Erfolge in den WM-Klasse Moto2 (Franco Morbidelli, Alex Márquez) und MotoGP (Jack Miller, Tito Rabat), sondern auch auf einem Nebenschauplatz.

Denn die Dorna wünscht sich, dass 2018 alle MotoGP-Hersteller ein Kundenteam betreiben, also auch Suzuki, Aprilia und KTM. Ducati müsste dann zwei Satellitenteams (Avintia und Aspar) aufgeben, Honda eines. Aber diese Entscheidungen fallen erst im Laufe der Saison 2017. Viel wird von der Konkurrenzfähigkeit der Bikes abhängen, vor allem bei Aprilia und KTM, Avintia liebäugelt bereits offiziell mit Suzuki.

«Keine Ahnung. Davon habe ich persönlich niemals etwas gehört», versichert Marc VDS-Teamprinzipal Michael Bartholemy. «Falls sich Honda so entscheidet, dass sie also 2018 nur ein Kundenteam beliefern, dann ist Lucio Cecchinello mit seinem LCR-Team natürlich schon viel länger Honda-Partner in der MotoGP als wir. Dann hat er vielleicht einen größeren Stein im Brett... Unser Vorteil ist aber, dass wir mit Sicherheit zwei Motorräder finanzieren können. Und dass wir diese Bikes auch über die nächsten fünf Jahre finanzieren können, also bis zum Ende der Saison 2021. Das könnte bei Honda ein Pluspunkt für uns sein. Aber was die Loyalität und die Länge der bisherigen Zusammenarbeit betrifft, so sind das Punkte, die für LCR und Lucio sprechen. Es ist eine Entscheidung, die von HRC getroffen werden muss.»

Marc VDS-Honda-Teambesitzer Marc van der Straten, der belgische Bier-Milliardär, hat bereits im letzten Sommer die Langfristigkeit seines MotoGP-Teams vereinbart.

«Ich stamme aus einer Familie, die eine multinationale Brauerei gegründet hat», räumt Milliardär van der Straten ein. Heute ist aus dieser Brauerei ein riesiger börsenkotierter Konzern namens Anheuser-Busch InBev geworden, früher hiess er Interbrew. Die belgisch-brasilianische InBev-Gruppe ging im November 2008 durch die Übernahme der Anheuser-Busch Companies in der Anheuser-Busch InBev auf, zu denen 200 Biermarken gehören. Ihre bekanntesten Sorten heissen Budweiser, Corona, Jupiler, Stella Artois und Becks.

«Unser Drei-Jahres-Vertrag mit HRC läuft zwar am Jahresende 2017 aus», sagt Bartholemy. «Aber das Agreement zwischen Marc van der Straten und mir wurde im vergangenen Jahr beim Spielberg-GP im August um weitere fünf Jahre verlängert. Das ist ein interner Vertrag zwischen uns, er hat nichts mit dem Dorna-Deal zu tun. Marc hat in diesem Agreement zugesichert, in den nächsten fünf Jahren jeweils eine gewisse Geldsumme für das MotoGP-Team zur Verfügung zu stellen. Das ist natürlich auch eine Garantie für ein Werk, denke ich. Es steht fest, dass wir zu vernünftigem Bedingungen bis zum Ende der Saison 2021 die WM in der Moto2 und MotoGP bestreiten können. Mit jeweils zwei Piloten.»

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