MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Carlos Checa: «Niemand kann Marc Márquez stoppen»

Von Ivo Schützbach
Spanien hat mit Marc Márquez, Jorge Lorenzo und Dani Pedrosa drei außergewöhnliche MotoGP-Fahrer. Auch Carlos Checa hält Márquez für das neue Maß aller Dinge.

Nach fünf MotoGP-Rennen 2014 hat Yamaha-Werksfahrer Jorge Lorenzo nur einen Podestplatz (Dritter in Argentinien) vorzuweisen, in der Weltmeisterschaft liegt er mit unfassbaren 80 Punkten Rückstand hinter dem dieses Jahr ungeschlagenen Weltmeister Marc Márquez (Repsol Honda) nur auf Rang 5.

Lorenzo befindet sich in der schlimmsten Krise seiner Karriere. «Er muss seine Denkweise ändern», sagt Carlos Checa, langjähriger MotoGP-Pilot und Superbike-Weltmeister 2011 auf Ducati. «Lorenzo ist ein Siegfahrer und jetzt kommt Márquez daher und reißt seine Burg ab. Lorenzo fühlt sich gut wenn er gewinnt, in der jetzigen Situation fühlt er sich nicht wohl. In seiner Fahrweise hat er etwas eingebüßt, ihm fehlt der Fokus. Deshalb muss er seine Herangehensweise ändern.»

Es ist wie früher zwischen Rossi und Biaggi: Márquez ist stets gut gelaunt und macht Witze, Lorenzo blickt ernst und motzt an allem herum. «Wenn man gewinnt, ist es sehr einfach zu lachen», weiß Checa. «Aber so läuft es in einem Wettbewerb, an der Spitze gibt es nur Platz für einen.»

Kevin Schwantz sagt, dass Márquez mehr Rennen und Titel gewinnen wird als Rossi. Kannst du dir das vorstellen? Checa: «Ich habe keine Ahnung, schwer zu sagen.» Nach kurzem Überlegen: «Doch, es ist möglich. Aber so etwas ist immer leicht gesagt. Márquez ist ein außergewöhnliches Talent, er überrascht jeden. Natürlich können wir über die nächsten fünf oder sechs Jahre sprechen, ich bewege mich aber lieber in der Gegenwart. Márquez und Honda sind im Moment eine wirklich starke Kombination, ich sehe niemanden, der ihn stoppen kann. Der Unterschied zu allen anderen ist offensichtlich, er hat MotoGP auf den nächsten Level gebracht.»

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