MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Suzuki: Schönfärberei und wieder zwei Motoren Schrott

Von Ivo Schützbach
Bei keinem Team gehen die Rollläden während des Jerez-Tests so schnell herunter, wie bei Suzuki MotoGP. Kein Wunder, wenn so viel schief läuft. Zumindest die Zeiten haben am Dienstag gepasst.

Suzuki machte ein Riesengeheimnis aus den Zeiten seiner Werksfahrer Aleix Espargaró und Maverick Viñales. Sie fuhren ohne Transponder, trotzdem sickerten ihre Bestzeiten letztlich durch: Espargaró 1:40,1 min, Viñales 1:40,7.

Damit war zumindest Espargaró besser als der offiziell Tagesschnellste Alex Lowes auf dem Suzuki-Superbike, der mit Qualifyer-Reifen 1:40,7 min gefahren war. Auf Rennreifen kam der Engländer auf beachtliche 1:40,9 min.

Überschattet wurde Suzukis Arbeitstag von zwei rauchreichen Motorschäden an der GSX-RR von Viñales, der nach dem zweiten vorzeitig einpackte. Teamchef Davide Brivio räumte gegenüber SPEEDWEEK.com ein, dass bei hohen Drehzahlen nach wie vor mechanische Probleme im Motor auftreten. Das Wort Fehlkonstruktion wollte der Italiener nicht in den Mund nehmen, doch genau darauf läuft es hinaus.

Stattdessen flüchtet man sich bei Suzuki in Schönfärberei. Brivio: «Unser Motor hat das Potenzial schneller zu sein, wir müssen aber die Standfestigkeit in den Griff bekommen. Sobald das der Fall ist, kümmern wir uns wieder darum schneller zu werden. Wir sind ja auch mit der Leistung noch nicht an der Spitze des MotoGP-Levels.»

Ob, als am Dienstagmittag die beiden Schäden auftraten, mit gedrosselter oder maximaler Drehzahl gefahren wurde, ist unklar.

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