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Pol Espargaró: «Verlor Front bei Highspeed»

Von Nereo Balanzin
Beim Montagstest in Jerez erreichte Bradley Smith einen soliden sechsten Rang, während Pol Espargaró schwer stürzte. Der Spanier kann sich den Crash nicht erklären.

Im MotoGP-Rennen von Jerez glänzte Tech3-Pilot Pol Espargaró mit Platz 5. Doch beim Test am Montag stürzte er heftig. «Wir hatten nicht viel Neues zu testen, nur einige Elektronik-Systeme, die wir in Malaysia nicht testen konnten. Die Verbindung von Power und Gasgriff ist nun besser. Doch am Chassis konnten wir nicht viel testen. Ich konnte mich nicht verbessern», berichtete Espargaró.

Zudem musste der Spanier einen Crash verkraften. «Ich weiß nicht genau, was passiert ist. Es war die zweite Runde, die Reifen waren warm, denn ich hatte in allen Kurven gepusht. Ich verlor die Front bei sehr hoher Geschwindigkeit. Aus den Daten konnten wir nicht genau ablesen, was passiert ist. Doch glücklicherweise bin ich nicht verletzt.»

Teamkollege Bradley Smith verlor als Sechster 0,831 sec auf die Bestzeit von Yamaha-Kollege Jorge Lorenzo. «Wir haben versucht, Lösungen für unsere Probleme am Rennwochenende zu finden. Am Sonntag hatten wir nachts ein langes technisches Debrief. Vor allem in den schnellen Kurven hatte ich große Probleme, denn ich wurde zu langsam. Daher haben wir hauptsächlich am Setting der Motorbremse gearbeitet. Wir konnten nicht auf hundert Prozent kommen, aber auf 75. Das hat aber bei der Rundenzeit und der Konstant viel gebracht.»

Im Verlauf des Rennwochenendes war Smith stets in Sturzgefahr und konnte zwei Abflüge nicht verhindern. «Außerdem setzten wir vorne eine neue Gabel ein mit unterschiedlichem Setting. Das half, in den langsamen Kurven den Reifen nicht so stark zu beanspruchen, damit die Front nicht ständig einklappt. Diese 44 Runden waren für mich sehr positiv. Die neue Einstellung der Motorbremse kann mir in Mugello und Barcelona helfen, weil es dort ähnliche Kurven gibt, aber auf anderen Strecken ist das nicht der Fall. Die neue Gabel wird uns auf allen Strecke helfen – vor allem in Le Mans.»

Die Zeiten vom MotoGP-Test in Jerez am 4. Mai 2015:

1. Jorge Lorenzo (E), Yamaha, 1:38,508 min
2. Valentino Rossi (I), Yamaha, +0,042 sec
3. Cal Crutchlow (GB), Honda, +0,306
4. Aleix Espargaró (E), Suzuki, +0,382
5. Marc Márquez (E), Honda, +0,460
6. Bradley Smith (GB), Yamaha, +0,831
7. Yonny Hernandez (COL), Ducati +0,849
8. Scott Redding (GB), Honda, +0,862
9. Maverick Vinales (E), Suzuki, +0,967
10. Pol Espargaró (E), Yamaha, +1,146
11. Alvaro Bautista (E), Aprilia, +1,258
12. Stefan Bradl (D), Yamaha, +1,379
13. Danilo Petrucci (I), Ducati, +1,384
14. Nicky Hayden (USA), Honda, +1,401
15. Eugene Laverty (IRL), Honda, +1,593
16. Loris Baz (F), Yamaha, +1,678
17. Jack Miller (AUS), Honda, +1,740
18. Hector Barbera (E), Ducati, +1,752
19. Hiroshi Aoyama (J), Honda, +1,834
20. Karel Abraham (CZ), Honda, +2,146
21. Mike di Meglio (F), Ducati, +2,577
22. Marco Melandri (I), Aprilia, +3,317

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