MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Dani Pedrosa bei Movistar-Yamaha? Bisher nichts fix!

Von Günther Wiesinger
Dani Pedrosa fuhr zuletzt 2005 die 250er-WM bei Movistar (auf Honda)

Dani Pedrosa fuhr zuletzt 2005 die 250er-WM bei Movistar (auf Honda)

Die Meldungen, Dani Pedrosa werde 2017 Teamkollege von Rossi bei Movistar-Yamaha, sind voreilig. Eine Entscheidung fällt auf keinem Fall an diesem Wochenende.

Seit letzten Dienstag überstürzen sich die Nachrichten, die Dani Pedrosas angeblich fixen Wechsel zu Movistar-Yamaha zum Inhalt haben.

Die Wahrheit sieht anders aus.

Movistar-Yamaha wartet auf eine Entscheidung von Maverick Vinales, der sich darüber klar werden muss, ob er bei Suzuki bleiben oder zu Yamaha gehen will.

Und diese Entscheidung wird nicht am Le-Mans-GP-Wochenende fallen.

Und auch Dani Pedrosa ist hin- und hergerissen.

Repsol-Honda will ihn halten, weil er momentan immer noch die beste Option als Teamkollege von Marc Márquez ist, weil er schon das elfte Jahr im Honda-Werksteam fährt und bisher jedes Jahr zumindest ein Rennen gewonnen hat.

Repsol-Honda hätte bei einem Weggang von keinen gleichwertigen Ersatz.

Dovizioso war schon dort, Iannone ist nicht wirklich erwünscht, Alex Rins wäre 2017 als MotoGP-Rookie nicht sehr hilfreich beim Versuch, neben der Fahrer-WM auch die Team-WM und Konstrukteurs-WM zu gewinnen.

«Vor dem Mugello-GP wird keine wichtige Entscheidung fallen», sagte ein Entscheidungsträger in Le Mans zu SPEEDWEEK.com.

Der 30-jährige Dani Pedrosa liess auch durchblicken, dass er bei seiner Entscheidung langfristig denke. Und da geht es auch um die Frage: Für welche Marke kann er nach seiner Kariere noch ein paar Jahre als Markenbotschafter Geld verdienen?

Nach rund 20 Honda-Jahren winkt ihm diese Chance eher bei Honda. Bei Yamaha wird diese Aufgabe von Valentino Rossi wohl noch etliche Jahre ausgefüllt.

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