Formel 1: Max Verstappen ist baff

Red Bull Ring: Die schnellste Piste im GP-Kalender

Von Günther Wiesinger
Die Steiermark wird ab 13./14. August die schnellste GP-Piste der Welt haben. Der Red Bull Ring in Spielberg übertrifft Phillip Island.

Der 4,326 km lange Red Bull Ring mit seinen zehn Kurven (sieben Rechtskurven, drei Linkskurven) in Spielberg/Österreich wird auf jeden Fall die schnellste GP-Rennstrecke im Kalender sein.

Die von Andrea Iannone auf der Werks-Ducati gefahrene Zeit von 1:23,240 mit ergibt laut Zeitnahme einen Schnitt von 199,5 km/h. Unser Mitarbeiter Peter McLaren errechnete hingegen einen Schnitt von 187,1 km/h.

Die exakte Wahrheit wird die offizielle Zeitnahme beim Grand Prix (12. bis 14. August) ans Tageslicht bringen.

Übrigens: In der Formel 1 gelang Lewis Hamilton im Qualifying 2 im Juni 2016 im Mercedes eine Zeit von 1:06,228 min. Das entspricht einem Schnitt von 235,151 km/h.

Noch schneller ging es in der Formel 1 auf dem Österreichring zu, der 1969 eröffnet wurde und bis zur Umbenennung auf A1-Ring und der Verkürzung auf 4,3 km im Jahr 1996 genau 5,911 km lang war. 1987 fuhr Nelson Piquet im Williams-Honda FW 11B einen
Schnitt von sagenhaften 256,57 km/h.

Die Formel 1 gastierte bis 2003 insgesamt bei 23 WM-Läufen auf dem Österreichring und A1-Ring, seit der Wiedereröffnung als Red Bull Ring im Jahr 2011 drei weitere Male.

Es existieren inzwischen Überlegungen, die alte 6-km-Streckenführung wiederzubeleben und neu zu asphaltieren, auch wenn dann riesige neue Sturzräume geschaffen werden müssten. Zumindest für Langstreckenrennen wäre eine 5,9-km-Variante auf jeden Fall reizvoll. Aber bisher existieren keine  entsprechenden Genehmigungen.

Zurück zum Motorrad-GP: Momentan gilt Phillip Island/Australien als schnellste MotoGP-Piste mit einem Schnitt von 182,1 km/h.
Phillip Island ist 4,445 km lang, hat 5 Rechtskurven und sieben Linkskurven und eine 900 Meter lange Start-Ziel-Gerade. In Spielberg misst die längste Gerade nur 626 Meter.

Aber es gab auch in der 500-ccm-Klasse bereits Rundendurchschnitte mit mehr als 200 km/h. Barry Sheene schaffte mit der Suzuki 1977 beim Belgischen Grand Prix auf dem mehr als 14 km langen Straßenkurs von Spa-Francorchamps einen Schnitt von 220,7 km/h.

Auf dem 60,8 km langen Mountain Circuit auf der Insel Man erreichte Michael Dunlop im vergangenen Juni einen Schnitt von mehr als 215 km/h.

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