MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Schreckgespenst Teamorder: Hält sich Kawasaki raus?

Von Ivo Schützbach
Die Kawasaki-Werksfahrer Tom Sykes (li.) und Jonathan Rea

Die Kawasaki-Werksfahrer Tom Sykes (li.) und Jonathan Rea

Im letzten Rennen der Superbike-WM 2016 entscheidet sich, ob Chaz Davies (Ducati) oder Tom Sykes (Kawasaki) Vizeweltmeister wird. Wie werden sich Champion Jonathan Rea und Kawasaki verhalten?

Die Ausgangslage für das zweite Rennen am Sonntagabend ist wie folgt: Wenn der überragende Chaz Davies seinen sechsten Sieg in Folge einfährt, dann muss Tom Sykes Platz 2 erobern, um Vizeweltmeister zu werden. Die beiden trennen nur sieben Punkte.

Dazwischenfunken könnte Weltmeister Jonathan Rea. Der Nordire kündigte nach seinem Titelgewinn Samstagnacht an: «Im zweiten Rennen werden wir bereits einige Dinge für die Saison 2017 probieren, das wird meine erste Testfahrt. Wir ändern einiges an der Balance der Kawasaki – entweder es geht auf und ich gewinne das Rennen, oder ich schaffe es nicht einmal in die Top-10.»

Das klingt nicht danach, als wolle er seinem Teamkollegen Sykes helfen. Gewinnt Davies, Rea wird Zweiter und Sykes Dritter, ist der zweite WM-Rang des Engländers futsch.

«Wenn es um die WM-Endplatzierung geht, wäre Hilfe schön», meinte Sykes zur beschriebenen Situation. «Das hängt aber alleine vom Team ab. Ich kann nicht mehr tun, als mich in den Sattel schwingen und so schnell wie möglich fahren. Wenn Jonathan im Rennen Zweiter ist und ich Dritter bin, dann könnte man erwarten, dass er mir hilft. Wir haben aber in der Vergangenheit gesehen, dass es auch anders laufen kann. Mir wäre es am Liebsten, wenn ich aus eigener Kraft eine gute Platzierung einfahre.»

Kawasaki-Teammanager Guim Roda versicherte gegenüber SPEEDWEEK.com, dass es keine Teamorder geben wird, dass wir keine Anweisungen auf der Boxentafel wie in der Vergangenheit sehen werden: «Es wird keine geben, Tom kann aus eigener Kraft gewinnen. Natürlich ist Platz 2 in der Meisterschaft wichtig für uns, aber die Fahrer müssen selbst ihr Bestes geben.»

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